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Produktive Workshops — was den Unterschied macht

"Sorry, ich kann nicht teilnehmen..." Stell dir vor, du planst ein Meeting und alle kommen hin! Ja, du hast richtig gehört. Es ist keine Fiktion aus einem parallelen Universum, wo Einhörner Existenzberichte vorlegen und Regenbögen dein Meetingraum schmücken. Es kann Wirklichkeit werden, und ich werde dir zeigen, wie. Schnall dich an und genieße diese Reise in die bunte Welt effektiver Meeting-Einladungen!

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Ganztägige Workshops scheitern selten am Programm. Meistens scheitern sie an Dingen, über die vorher niemand nachgedacht hat: die Luft im Raum, die Länge der Pausen, der Moment nach dem Mittagessen. Ein paar Stellschrauben, die mehr ausmachen als die perfekte Agenda.

Der Raum bestimmt die Energie

Tageslicht, frische Luft, bequeme Stühle — das klingt nach Basics. Ist es auch. Trotzdem wird es bei der Raumwahl oft ignoriert, weil der Preis oder die Lage im Vordergrund stehen.

Ein fensterloser Raum im Untergeschoss funktioniert für ein einstündiges Meeting. Für acht Stunden Workshoparbeit wird er zum Problem: müde Augen, stickige Luft, sinkende Konzentration ab dem frühen Nachmittag. Die Gruppe schiebt es auf den langen Tag. Meistens ist es der Raum.

Was hilft: vor der Buchung fragen, wie belüftet und geheizt wird. 20 Leute produzieren CO2. Ohne vernünftige Lüftung merkt man das nach zwei Stunden.

Bestuhlung dem Format anpassen

Ein Konferenztisch ist nicht neutral — er signalisiert: Wir sitzen und reden. Das passt für Entscheidungsmeetings. Für kreative Arbeit ist es meistens die falsche Aufstellung.

Es kann sich lohnen, die Bestuhlung im Laufe des Tages zu wechseln. Morgens Konferenz für die Retrospektive, nach dem Mittagessen Arbeitsgruppen für die Strategiearbeit, nachmittags Theater für die Präsentation. Wenn der Raum das hergibt und der Umbau schnell geht, bringt allein der physische Wechsel neue Energie.

Pausen ernst nehmen

Der häufigste Fehler bei ganztägigen Workshops: Pausen so kurz wie möglich halten, damit mehr Inhalt reinpasst. Das Gegenteil ist produktiver.

Gute Ideen entstehen oft nicht während der Session, sondern beim Kaffee danach. In dem Moment wo die Leute aufstehen, sich bewegen und über etwas anderes reden, ordnet sich im Kopf, was vorher noch unstrukturiert war. Wer Pausen als Verschwendung behandelt, verschenkt diesen Effekt.

Was hilft: alle 90 Minuten eine echte Pause. Nicht fünf Minuten am selben Tisch, sondern aufstehen, den Raum wechseln wenn möglich, etwas Warmes trinken. Eine Stunde Mittagspause ist keine Luxuspause, sondern der Grund warum der Nachmittag funktioniert.

Technik muss sofort funktionieren

Die ersten zehn Minuten setzen den Ton. Wenn sie damit draufgehen, den Beamer zum Laufen zu bringen und das WLAN-Passwort zu suchen, ist die Anfangsenergie weg.

Vor der Buchung prüfen: Geht die Verbindung zum Beamer kabellos? Gibt es genug Steckdosen ohne Kabelgewirr am Boden? Ist das WLAN stabil bei 20+ Geräten gleichzeitig? Gibt es jemanden vor Ort der helfen kann, wenn etwas nicht funktioniert?

Je weniger man über Technik nachdenken muss, desto schneller ist die Gruppe bei der Arbeit.

Der Nachmittag ist der ehrliche Test

Morgens ist die Energie sowieso da. Der eigentliche Test kommt nach dem Mittagessen. Arbeitet die Gruppe um 15 Uhr noch konzentriert, oder warten alle auf den Feierabend?

Was den Nachmittag rettet: gute Luft (siehe oben), ein Raumwechsel nach dem Mittagessen, ein kurzer Energizer, guter Kaffee. Was den Nachmittag killt: schweres Essen, keine Bewegung, derselbe Raum in derselben Aufstellung seit acht Stunden.

Einen bewussten Abschluss setzen

Ein Workshop der einfach aufhört — "okay, danke, tschüss" — bleibt nicht hängen. Zwei Tage später weiß niemand mehr, was die drei wichtigsten Ergebnisse waren.

Ein bewusster Abschluss kann vieles sein: eine offene Runde, ein gemeinsames Abendessen, ein Team-Event. Der Punkt ist nicht die Form, sondern dass der Tag einen Rahmen bekommt. Gruppen erinnern sich nicht nur an die Inhalte, sondern an das Erlebnis — und das beeinflusst, wie viel von den Ergebnissen tatsächlich umgesetzt wird.

Häufige Fragen

Wie lange sollte ein Workshop-Tag dauern?

Sechs bis acht Stunden inklusive Pausen. 9 bis 17 Uhr mit einer Stunde Mittagspause und alle 90 Minuten einer Kaffeepause ist ein bewährter Rhythmus. Länger als acht Stunden wird die Konzentration zum Problem.

Was hilft gegen das Nachmittagstief?

Raumwechsel, frische Luft, ein Formatwechsel (z.B. von Konferenz auf Arbeitsgruppen), guter Kaffee. Und: leichtes Mittagessen statt Schweinshaxe.

Braucht jeder Workshop einen externen Raum?

Nicht zwingend. Aber ein Ortswechsel raus aus der gewohnten Büroumgebung hilft fast immer — allein weil die Routine durchbrochen wird und die Gruppe den Tag als etwas Besonderes wahrnimmt.

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