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Kaffeelikör des Jahres 2025 - ausgezeichnet mit ISW Gold

Coldbrew-Espresso-Likör aus Köln, mit Bio-Kaffee von Van Dyck

Versandfrei ab 45 € · innerhalb Deutschlands

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Cocktail

Cold Brew Martini - weich, rund, ohne Espressomaschine

Cold Brew Martini mit Schwarzes Gold Kaffeelikör. Vodka und Cold Brew Konzentrat, geschüttelt. Weicher als der Espresso Martini, keine Espressomaschine nötig.

Cold Brew Martini mit Schwarzes Gold Kaffeelikör in einer Coupeschale mit Kaffeebohnen
Cold Brew Martini mit Schwarzes Gold Kaffeelikör in einer Coupeschale mit Kaffeebohnen

Der Cold Brew Martini ist das, was passiert, wenn man einen Espresso Martini entschleunigt. Statt frisch gezogenem Espresso kommt Cold Brew ins Glas, und damit verschiebt sich der ganze Charakter des Drinks. Weniger Säure, weniger Hektik, mehr von dem, was Kaffee eigentlich ausmacht, wenn man ihm Zeit gibt.

Cocktail

Cold Brew Martini

Vodka, Cold Brew Konzentrat und Coldbrew-Likör, geschüttelt. Weich, rund, ohne Espressomaschine.

Methode
Shake
Zeit
5 Minuten
Level
Einfach
1 Drink

Zutaten

Glas
Coupeschale
Garnitur
3 Kaffeebohnen

Utensilien

  • Shaker
  • Barsieb
  • Feinsieb
Stärke
4 von 5
Süße
2 von 5
Säure
1 von 5
Bitterkeit
3 von 5

So geht's

Vorbereiten

Coupeschale vorkühlen.

Mixen

  1. Shaker mit Eis füllen.

  2. Vodka, Cold Brew Konzentrat und Kaffeelikör dazugeben.

  3. Mindestens 15 Sekunden hart schütteln, bis der Shaker außen beschlägt.

  4. Durch ein Feinsieb in eine vorgekühlte Coupeschale abseihen.

  5. Drei Kaffeebohnen auf die Schaumschicht legen.

Ohne Alkohol: Ohne Alkohol: 45 ml Cold Brew Konzentrat, 15 ml Vanillesirup, 30 ml kaltes Wasser. Schütteln wie die alkoholische Version, abseihen, drei Bohnen drauf.
Enthält Alkohol. Abgabe und Verkauf nur an Personen ab 18 Jahren.

Schwarzes Gold Kaffeelikör Unsere Empfehlung Schwarzes Gold Kaffeelikör Coldbrew-Espresso-Likör · Kaffeelikör des Jahres 2025 · ab €14,90 Zur Flasche

Der Espresso Martini lebt von seiner Intensität: heiß gebrühter Espresso, sofort geschüttelt, sofort serviert. Der Cold Brew Martini geht den anderen Weg. Cold Brew wird über 12 bis 24 Stunden kalt extrahiert, dabei lösen sich die Aromen langsamer und selektiver. Weniger Bitterstoffe, weniger Säure, dafür mehr Schokolade, mehr Nuss, mehr von den Noten, die bei heißer Extraktion untergehen. Im Cocktail bedeutet das: Der Kaffee arbeitet mit dem Vodka statt gegen ihn.

Der Drink ist relativ neu in der Cocktailgeschichte. Während der Espresso Martini auf Dick Bradsell und das Jahr 1983 zurückgeht, hat der Cold Brew Martini keinen einzelnen Erfinder. Er ist irgendwann in den Zehnerjahren aus der Third-Wave-Coffee-Bewegung in die Cocktailbars gesickert, als Barkeeper angefangen haben, mit Cold Brew zu experimentieren statt den Espresso aus der nächsten Maschine zu ziehen.

Zutaten für Cold Brew Martini: Schwarzes Gold, Shaker, Jigger und Kaffeebohnen auf dunklem Holz
Schwarzes Gold, Shaker, Jigger und ein paar Kaffeebohnen. Die Espressomaschine bleibt kalt.

Was du über die Zutaten wissen musst

Der Cold Brew ist die zentrale Zutat und gleichzeitig die, bei der am meisten schiefgehen kann. Es muss ein Konzentrat sein, kein fertiger Cold Brew aus dem Kühlregal, der schon auf Trinkstärke verdünnt ist. Cold Brew Konzentrat hat ein Verhältnis von etwa 1:4 (Kaffee zu Wasser) und schmeckt pur fast schon sirupartig. Wer fertigen Cold Brew aus der Flasche nimmt, bekommt einen wässrigen Drink, bei dem der Kaffee im Vodka verschwindet.

Beim Vodka gilt das Übliche: neutral, sauber, nicht teuer. Der Vodka gibt dem Drink Alkohol und Kälte, der Geschmack kommt vom Kaffee und vom Likör.

Das Schwarzes Gold vom Kölner Schnapskartell bringt die Brücke zwischen Cold Brew und Vodka. Der Likör selbst basiert auf einem 24-Stunden-Coldbrew aus Van-Dyck-Bohnen, arbeitet also auf derselben geschmacklichen Frequenz wie der Cold Brew im Glas. Statt zwei verschiedene Kaffee-Sprachen zu sprechen (wie bei Espresso Martini mit Coldbrew-Likör), reden hier alle Zutaten dieselbe. Das merkt man.

Cold Brew selber machen: 100 g grob gemahlenen Kaffee mit 400 ml kaltem Wasser mischen, 18 bis 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, durch einen Papierfilter abseihen. Hält sich im Kühlschrank eine Woche. Wer das nicht machen will: Cold Brew Konzentrate aus Spezialitätenröstereien funktionieren genauso, solange es wirklich Konzentrat ist und nicht trinkfertiger Cold Brew.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Der Cold Brew Martini wird geschüttelt, nicht gerührt. Das Schütteln schlägt Luft in den Drink und erzeugt eine feine Schaumschicht, die den Cold Brew Martini optisch vom Black Russian unterscheidet (der gerührt und auf Eis serviert wird). Die Crema ist dünner als beim Espresso Martini, weil Cold Brew weniger Öle und Proteine enthält als frischer Espresso, aber sie reicht für die drei Kaffeebohnen als Garnish.

Barkeeper schüttelt einen Cold Brew Martini im Cocktailshaker
Hart schütteln, bis der Shaker von außen eiskalt beschlägt

Shaker mit Eis füllen. 45 ml Vodka, 30 ml Cold Brew Konzentrat und 15 ml Kaffeelikör dazugeben. Wer es etwas süßer mag, kann 5 ml Zuckersirup ergänzen, aber mit Schwarzes Gold statt einem sehr trockenen Likör ist das meistens nicht nötig. Dann hart schütteln, 15 Sekunden mindestens, bis der Shaker außen beschlägt und sich eiskalt anfühlt.

Durch ein Feinsieb in eine vorgekühlte Coupeschale abseihen. Das Feinsieb fängt kleine Eissplitter auf, die den Drink sonst trüben und zu schnell verwässern. Die Oberfläche sollte eine dünne, gleichmäßige Schaumschicht haben.

Cold Brew Martini wird durch ein Feinsieb in eine Coupeschale abgeseiht
Durch das Feinsieb für eine klare, saubere Oberfläche

Drei Kaffeebohnen auf die Schaumschicht legen. Die Tradition stammt vom Espresso Martini und steht angeblich für Gesundheit, Reichtum und Glück. Ob das stimmt, ist unklar, aber drei Bohnen sehen besser aus als zwei oder vier, und das reicht als Begründung.

Der erste Schluck ist weich, rund und kalt. Kein Säure-Kick wie beim Espresso Martini, sondern ein gleichmäßiger Kaffeeton, der sich langsam aufbaut. Der Vodka gibt Schärfe, der Likör etwas Süße, und der Cold Brew dominiert mit Schokolade und einer leichten Nussigkeit. Es ist ein Drink, der nicht fordert, sondern einlädt.

Coupeschale vs. Martiniglas: Beides funktioniert, aber die Coupeschale hat zwei Vorteile. Sie hat eine größere Oberfläche, auf der sich die Crema besser ausbreiten kann, und sie liegt stabiler in der Hand. Martinigläser sehen elegant aus, aber wer schon mal einen vollen Espresso Martini über den Rand geschwappt hat, weiß, warum Bars zunehmend auf Coupes umstellen.

Was dazu passt

Der Cold Brew Martini ist milder als der Espresso Martini und passt deshalb zu einer breiteren Palette. Dunkle Schokoladentrüffel nehmen die Kakao-Noten aus dem Cold Brew auf. Mandelbiscotti funktionieren gut, weil die Nussigkeit im Gebäck die Nussigkeit im Drink spiegelt. Wer herzhaft will: gesalzene Macadamias oder ein paar Scheiben Manchego.

Als Abschluss eines Dinners ersetzt der Cold Brew Martini problemlos den Espresso. Er ist Koffein und Digestif in einem, ohne dass man sich zwischen Kaffeetasse und Cocktailglas entscheiden muss.

Musik: Etwas Entspanntes mit Tiefe. as.if.radio in der Spätschiene, wenn die Auswahl sich von selbst in Richtung downtempo bewegt.

Variationen

Espresso Martini

Der laute große Bruder: Frisch gezogener Espresso statt Cold Brew, mehr Säure, mehr Crema, mehr Show. Der Espresso Martini braucht eine Espressomaschine und ist intensiver. Der Cold Brew Martini braucht Vorlaufzeit beim Kaffee, dafür kein Equipment am Abend selbst.

Mit Rum statt Vodka

Dunkler Rum bringt Karamell und Melasse mit, die den schokoladigen Cold Brew ergänzen. Das Ergebnis ist wärmer und süßer als die Vodka-Version. Den Likör dann auf 10 ml reduzieren, damit es nicht zu süß wird.

Ohne Alkohol

45 ml Cold Brew Konzentrat, 15 ml Vanillesirup, 30 ml kaltes Wasser. Schütteln wie die alkoholische Version, abseihen, drei Bohnen drauf. Es fehlt die Schärfe vom Vodka, aber die Kaffee-Intensität und die Textur vom Schütteln bleiben. Am besten mit einem guten Konzentrat, das genug Körper hat.

Batch für mehrere

Vodka, Cold Brew Konzentrat und Schwarzes Gold lassen sich problemlos vorab mischen. Pro Person 45/30/15 ml, in einer Flasche verrühren, kaltstellen. Dann nur noch portionsweise in den Shaker mit Eis, schütteln, servieren. In unseren Cocktailkursen zeigen wir unter anderem, wie man Kaffeecocktails für Gruppen vorbereitet, ohne dass der letzte Gast auf seinen Drink warten muss.

Zwei Cold Brew Martinis in Coupeschalen auf dunkler Bartheke, Abendstimmung
Zwei Gläser, eine Flasche Cold Brew, der Abend kann anfangen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Cold Brew Martini und Espresso Martini?

Der Kaffee. Beim Espresso Martini kommt frisch gezogener Espresso ins Glas, beim Cold Brew Martini ein Cold Brew Konzentrat. Der Espresso Martini ist säurebetonter und intensiver, der Cold Brew Martini weicher und schokoladiger.

Kann ich fertigen Cold Brew aus dem Supermarkt nehmen?

Nur wenn es Konzentrat ist. Die meisten Flaschen im Kühlregal sind trinkfertig verdünnt und zu dünn für einen Cocktail. Auf der Packung steht dann meistens "zum Verdünnen" oder das Kaffee-Wasser-Verhältnis (1:4 oder stärker). Alles andere ergibt Kaffeewasser mit Vodka.

Warum ein Feinsieb?

Das Feinsieb (auch Teefilter oder Double Strain genannt) fängt kleine Eissplitter und Kaffeepartikel auf. Ohne Feinsieb hat der Drink winzige Eisstücke, die ihn trüben und schneller verwässern. Bei einem Drink, der straight up serviert wird, macht das einen sichtbaren Unterschied.

Ist der Cold Brew Martini vegan?

Nein. Vodka und Cold Brew sind vegan, Schwarzes Gold nicht - im Likör steckt Bienenwachsextrakt.

Lust bekommen?

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