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the.noise — kw14: Flea greift zur Trompete, Thundercat kehrt zurück, Sunn O))) debütieren auf Sub Pop

Flea greift zur Jazztrompete und holt Thom Yorke und Nick Cave ins Studio, Thundercat kehrt nach sechs Jahren mit Mac Miller zurück, Sunn O))) stapeln 130 Gitarrenspuren und Foo Fighters starten mit neuem Drummer.

Flea live auf der Bühne 2016
Flea live auf der Bühne 2016

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Album
Foto: Stefan Brending / CC BY-SA 3.0

Flea tauscht den Bass gegen die Trompete

Nach fast fünf Jahrzehnten als Bassist der Red Hot Chili Peppers hat Flea am 27. März sein Solodebüt veröffentlicht. „Honora" erscheint auf Nonesuch Records und dreht sich nicht um den Bass, sondern um Fleas erste musikalische Liebe: die Jazztrompete. Zusammen mit Saxofonist und Produzent Josh Johnson, Gitarrist Jeff Parker, Bassistin Anna Butterss und Drummer Deantoni Parks hat er sechs Eigenkompositionen plus Interpretationen von George Clinton, Frank Ocean und Jimmy Webb eingespielt. Thom Yorke singt auf „Traffic Lights", Nick Cave übernimmt „Wichita Lineman". Benannt ist das Album nach Fleas Ururgroßmutter — ein intimes Projekt, das den 62-Jährigen von einer völlig unbekannten Seite zeigt.
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Album
Foto: Vbrunophotog / CC BY-SA 4.0

Thundercat meldet sich nach sechs Jahren zurück

Am 3. April erscheint „Distracted" auf Flying Lotus' Brainfeeder-Label — Thundercats fünftes Album und das erste seit 2020. 15 Tracks, produziert unter anderem von Greg Kurstin, Flying Lotus und Kenny Beats. Die Gästeliste liest sich wie ein eigenes Festival: Tame Impala, A$AP Rocky, Lil Yachty, Willow Smith, Channel Tres und eine posthume Zusammenarbeit mit Mac Miller. „Als der Song aus ihm rauskam, stand mir der Mund offen", sagt Thundercat über die Session mit Miller.
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Album
Foto: Dominik Matus / CC BY-SA 4.0

Sunn O))) stapeln 130 Gitarrenspuren pro Song

Das selbstbetitelte zehnte Album der Drone-Legenden erscheint am 3. April auf Sub Pop — ihr erstes seit „Pyroclasts" von 2019 und gleichzeitig das Label-Debüt. Stephen O'Malley und Greg Anderson haben alles selbst eingespielt, als reines Duo, im Bear Creek Studio in Washington. Mindestens 130 Gitarrenspuren pro Song, so O'Malley gegenüber Guitar World. Auf dem Cover: zwei Gemälde von Mark Rothko. Im Booklet: Liner Notes von Autor Robert Macfarlane. Sechs Tracks in gewohnter Endlosigkeit.
Zahl der Woche
31,7 Mrd. $
Globaler Umsatz der Musikindustrie 2025 laut IFPI Global Music Report — ein Allzeithoch. Plus 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das elfte Wachstumsjahr in Folge. 837 Millionen zahlende Streaming-Abonnenten weltweit. Streaming macht 69,6 Prozent des Gesamtumsatzes aus, Vinyl wächst im 19. Jahr in Folge.
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Album
Foto: B.jars / CC BY-SA 4.0

Foo Fighters mit neuem Drummer und neuem Album

„Your Favorite Toy" kommt am 24. April über Roswell/RCA — das zwölfte Studioalbum der Band und das erste mit Drummer Ilan Rubin. Zehn Songs in 36 Minuten, aufgenommen im eigenen Studio 606 in Los Angeles und co-produziert mit Engineer Oliver Roman. Erstmals seit „Sonic Highways" (2014) war Greg Kurstin nicht an der Produktion beteiligt. Dave Grohl nennt den Titeltrack den Song, der die Richtung der gesamten Platte vorgegeben hat.
05
Vinyl

Record Store Day 2026: Die Highlights

Am 18. April ist es wieder soweit. Bruno Mars ist diesjähriger Botschafter, aber die wirklich interessanten Sachen stecken tiefer in der Liste: Slipknots verschollenes Experimental-Album „Look Outside Your Window" bekommt endlich eine offizielle Pressung. Bruce Springsteen liefert sein Sea.Hear.Now-Konzert 2024 als 5-LP-Box. Robert Plant hat eigens eine neue Studio-EP für den RSD aufgenommen. Dazu exklusive Pressungen von Pavement, Sonic Youth, Joni Mitchell und Jeff Buckley. Ab 20. April gehen Restbestände online.
Post von Paula

Nightmares on Wax — 20 Jahre „In A Space Outta Sound"

Zwanzig Jahre. So lange ist es her, dass George Evelyn als Nightmares on Wax „In A Space Outta Sound" veröffentlicht hat. Am 3. April erscheint die Jubiläumsausgabe als limitierte Triple-Vinyl-Box auf Warp Records, und parallel dazu eine komplette Dub-Version von Adrian Sherwood.
Das Album war damals schon ein Sonderfall. Während elektronische Musik sich immer weiter Richtung Minimal und Clicks & Cuts bewegte, ging Evelyn zurück zu den Soundsystem-Wurzeln: Reggae, Dub, Soul, Hip-Hop, alles in einem Topf, alles in Zeitlupe. „You Wish" und „Flip Ya Lid" liefen damals bei mir rauf und runter, und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass sich das geändert hat.
Dass jetzt Adrian Sherwood — der Mann, der On-U Sound zu dem gemacht hat was es ist — acht Tracks der Platte durch sein Dub-Labor schickt, ergibt absolut Sinn. Sherwood und Evelyn teilen die gleiche DNA: Bass als Fundament, Hall als Architektur, Geduld als Stilmittel.
Warp Records hat in den letzten Jahren viel in Jubiläumseditionen investiert — Aphex Twin, Autechre, Boards of Canada. Die Nightmares-on-Wax-Box passt da perfekt rein. Nicht als Nostalgie-Produkt, sondern weil die Musik von 2006 merkwürdig aktuell klingt in einer Zeit, in der alle wieder über Entschleunigung reden.
— Paula
Foto: Like tears in rain / CC BY-SA 4.0
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Tour
Foto: David Gans / CC BY 2.0

Joe Jackson packt 80 Shows in 14 Länder

Am 10. April erscheint „Hope and Fury" — Jacksons 22. Studioalbum und sein erstes Rock-Album seit 2019. Die Grundlagen hat er in Berlin aufgenommen, fertiggestellt wurde in New York mit Co-Produzent Patrick Dillett. Stammbesetzung: Bassist Graham Maby, Gitarrist Teddy Kumpel, Drummer Doug Yowell. Ab Mai folgen 80 Konzerte in Nordamerika und Europa, bis Dezember 2026. Jackson ist 71 und offensichtlich nicht müde.
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Branche
Foto: Vu Hoang / CC BY 2.0

Spotify lässt euch den Algorithmus steuern

Mitte März hat Spotify das „Taste Profile" vorgestellt — ein Feature, mit dem Premium-Nutzer erstmals sehen und bearbeiten können, wie Spotify ihren Geschmack versteht. Per Textfeld lassen sich Vorlieben manuell nachjustieren: „Mehr Post-Punk, weniger Mainstream-Pop" — und der Algorithmus hört zu. Vorerst nur in Neuseeland als Beta, aber der Rollout für weitere Märkte ist angekündigt. Ob das den Entdeckungshorizont tatsächlich öffnet oder nur die eigene Filterblase verfeinert, wird sich zeigen.
Zitat der Woche
„When I was a kid, I wanted to be a jazz trumpet player. I wanted to be Dizzy Gillespie."
Flea im NPR-Interview, März 2026
Neu auf as.if.radio
Thundercat feat. Tame Impala — „No More Lies"
Die erste Single von „Distracted" — psychedelischer Bass-Funk mit Kevin Parkers Gitarren, der perfekt ins Radio passt.
the.noise — wöchentlich auf as.if.records/sounds
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