c/o pop 2026 — Fünf Tage Ehrenfeld
Das c/o pop lief letzte Woche. Fünf Tage in Ehrenfeld, Acts im Club Bahnhof Ehrenfeld, im Artheater, im Bumann & Sohn. Levin Liam stellte sein neues Album vor, Paula Engels kam aus Düsseldorf, Ebow spielte auch.
Das Festival macht seit Jahren das Gleiche, und das meine ich positiv: kleine Bühnen, kurze Wege, Programm mit Haltung. Es ist kein Primavera. Es ist Köln, und genau das macht es interessant.
Das c/o pop zeigt Acts, die drei Monate später überall zu sehen sind. Aber hier trifft man sie noch in Räumen, in denen man den Bass im Brustkorb spürt. Die Venues in Ehrenfeld liegen fünf Minuten auseinander — das erzwingt eine Dichte, die kein Festivalgelände so hinbekommt.
Die Frage ist nur, wie lange das geht. Ehrenfeld wird teurer, Venues stehen unter Druck. Köln braucht das c/o pop. Ob Köln das weiß, ist eine andere Sache.
— Paula
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