Kratertorte – Festliche Baisertorte mit Zitronencreme
Festliche Doppeldecker-Baisertorte mit frischer Zitronencreme: zwei süße Baiserschichten mit einer sauren Füllung dazwischen. Ein Familienrezept von Maries Oma, das bei jeder Feier den Tisch erobert.

Festliche Doppeldecker-Baisertorte mit frischer Zitronencreme: zwei süße Baiserschichten mit einer sauren Füllung dazwischen. Ein Familienrezept von Maries Oma, das bei jeder Feier den Tisch erobert.
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Die Geschichte hinter diesem Rezept
Frohes Neues Jahr euch allen! Silvester ist ein Grund zum Feiern und daher habe ich heute, etwas verspätet, eine ganz besondere Festtagstorte für euch. Wenn wir früher Feierlichkeiten in der Familie hatten wurde immer darauf geachtet, dass die Familie ihre eigenen Kuchen mitbringen darf. Das ist bei jemandem zu Hause natürlich kein Problem, aber auch wenn wir auswärts gefeiert haben, gab es immer nur unsere eigenen, selbst gebackenen Kuchen. Jeder hat etwas mitgebracht und meine Oma stand morgens um 4 Uhr auf, damit der Hefekuchen frisch auf den Tisch kam. Der leckere Hefekuchen mit Streuseln und Pflaumen war zwar sehr beliebt, aber für uns alle gab es nichts besseres als die Kratertorte. Es wurden immer direkt zwei oder drei gebacken, damit auch jeder ein Stück abbekommt. Ich habe die leckere saure Füllung zwischen den zwei süßen Baiserschichten immer geliebt.
Tipps für die Füllung
Für die Füllung gibt es verschiedene Optionen: ich kenne sie mit Stachelbeeren, Johannisbeeren oder (das Original von meiner Omi) mit Zitronencreme. Letztere wurde früher aufwendig mit Gelatine hergestellt, ich habe das Rezept etwas verändert und den Zitronensaft mit Speisestärke gebunden. Meine Lieblingsfüllung ist die Variante mit Sahne und Johannisbeeren, da ich aber gerne saisonal bleibe und im Winter keine Johannisbeeren kaufe, habe ich mich für die Zitronencreme entschieden.
Natürlich sind auch hier wieder sehr viele andere Variationen denkbar. Ich denke da vor allem an Rhabarber oder Himbeeren.
Kratertorte – Festliche Baisertorte mit Zitronencreme
Festliche Doppeldecker-Baisertorte mit frischer Zitronencreme. Ein Familienrezept, das bei jeder Feier alle Herzen erobert.
Zutaten
- Für die beiden Böden
- Für die Baiserschichten
- Für die Zitronencreme
Zubereitung
- Für die Böden die Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Nach und nach die 4 Eigelb untermischen und zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver und die Milch unterrühren. Die Masse auf zwei eingefettete Springformen verteilen.
- Den Ofen auf 175°C vorheizen. Für die Baiserschicht alle 4 Eiweiß mit dem Zucker schaumig steif schlagen. Den Eischnee so auf die beiden Böden verteilen, dass eine „Kraterlandschaft" entsteht. Mandelblättchen auf den Baiser streuen und ca. 40 Minuten backen. Die Böden nach 25 Minuten tauschen und um 180° drehen, damit sie gleichmäßig braun werden. Nach dem Backen abkühlen lassen.
- Während die Böden im Ofen sind die Zitronencreme vorbereiten: Wasser mit dem Zucker aufkochen und den Zitronensaft mit der Speisestärke verrühren. In das kochende Zuckerwasser geben und erneut aufkochen. Vollständig abkühlen lassen und dabei gelegentlich umrühren.
- Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Die Zitronenmasse kräftig durchrühren und drei EL der geschlagenen Sahne unterrühren. Die restliche Sahne vorsichtig unterheben.
- Den schöneren der beiden Böden aussuchen und in die gewünschte Anzahl an Tortenstücken schneiden. Die Zitronencreme auf dem anderen Boden verteilen und die Tortenstücke vorsichtig auf die Creme setzen. Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Häufige Fragen
Kann ich statt Zitronencreme auch Beeren nehmen?
Ja! Im Sommer sind Johannisbeeren oder Himbeeren mit Sahne eine wunderbare Alternative. Die roten Beeren bilden einen schönen Kontrast zum Baiser.
Wie lange hält sich die Kratertorte?
Am besten am selben Tag essen — am nächsten Tag zieht das Baiser Wasser und wird weich. Die Böden ohne Creme lassen sich aber vorbereiten.
Warum soll ich den oberen Boden vorher schneiden?
Das Baiser ist knackig und würde beim Durchschneiden der fertigen Torte zersplittern. Vorher portionieren und dann Stück für Stück auf die Creme setzen — so bleibt alles schön.






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