Kürbistarte – vegan, zuckerfrei, raw
Rohe Kürbistarte ohne Backen: veganer Rawcake mit einem Boden aus Datteln und Mandeln, gefüllt mit einer Kürbis-Cashew-Creme. Zuckerfrei, glutenfrei und perfekt zum Vorbereiten am Abend vorher.

Rohe Kürbistarte ohne Backen: veganer Rawcake mit einem Boden aus Datteln und Mandeln, gefüllt mit einer Kürbis-Cashew-Creme. Zuckerfrei, glutenfrei und perfekt zum Vorbereiten am Abend vorher.
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Die Geschichte hinter diesem Rezept
Kürbis, Kürbis, Kürbis! Ich liebe dieses leckere Gemüse, dass sich auch ganz hervorragend zum Backen eignet, obwohl ich diese wunderbare Tarte gar nicht backen werde. Es ist ein Rawcake den ich für die lieben Mädels gezaubert habe, mit denen ich zwei mal im Jahr auf ein Yogawochenende in die Belgische Eifel fahre. Die beiden Yogalehrerinnen, die sich um alles kümmern, sorgen nicht nur dafür, dass unsere Köpfe eine Auszeit bekommen und wir unseren Körper durch Yogaübungen besser kennen lernen, sondern sorgen auch für unser leibliches Wohl und kümmern sich um unsere Mahlzeiten. Diese sind vegetarisch mit Option auf vegan, gesund und super lecker. Ich wollte am Nachmittag einen kleinen Snack für alle servieren, der dazu passt und dazu noch unbedingt zuckerfrei und glutenfrei sein sollte, damit auch alle davon naschen können und dabei raus kam diese wunderbare Kürbistarte, die mit ein wenig Vorbereitung auch für mich total stressfrei am Abend vorher vorzubereiten war. Am nächsten Tag musste ich das gute Stück dann nur noch aus dem Kühlschrank nehmen und verzieren.
Der richtige Mixer macht den Unterschied
Was ihr auf jeden Fall dafür braucht ist ein guter Mixer. Ich muss gestehen, dass ich zu Hause einen Thermomix habe, den wir uns für das as.if.records Café angeschafft hatten und der solche Arbeiten in Nullkommanix erledigt, aber den hatte ich natürlich nicht mit, also habe ich einen kleinen Foodprozessor benutzt, in dem ich zwar mehrere kleine Portionen mixen musste, aber das hat auch ganz hervorragend funktioniert.
Die Menge der Kürbis-Cashew-Masse habe ich für euch angepasst. Zumindest für meine Tarteform hatte ich viel zu viel. Wenn ihr aber eine Springform benutzen möchtet und der Kuchen etwas höher werden soll, dann könnt ihr einfach 1/3 mehr Masse nehmen. Diese war übrigens so lecker, dass ich sie einfach in ein Glas gefüllt habe und wir sie beim Frühstück als süßen (zuckerfreien) Brotaufstrich verwendet haben. Auch ein guter Tipp als Geschenk. Ich habe nur leider keine Erfahrung damit, wie lange der Kürbis-Cashew-Aufstrich hält, weil er bei uns nach zwei Tagen weggeputzt war. 🙃
Kürbistarte – vegan, glutenfrei, zuckerfrei
Rawcake ohne Backen: Dattel-Mandel-Boden mit einer cremigen Kürbis-Cashew-Füllung. Perfekt zum Vorbereiten.
Zutaten
- Für den Boden
- Für die Füllung
- Zum Garnieren
Zubereitung
- Am Tag zuvor den Kürbis raspeln und in der Mandelmilch einlegen. Die Cashews in Wasser einweichen.
- Am Abend das Wasser von den Cashews abgießen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Mandelmilch bleibt beim Kürbis, da beides schon eine schöne Masse ergeben haben sollte.
- Alle Zutaten für den Boden in eine Küchenmaschine geben und so lange pürieren, bis sie eine schöne Masse ergeben, die man in die gefettete Tarteform drücken kann. (Eventuell muss das je nach Größe der Küchenmaschine in zwei Schritten erfolgen.) Tarteform kalt stellen.
- Das Kokosöl schmelzen. Alle anderen Zutaten in den Mixer geben und gut miteinander pürieren. Hier müsst ihr etwas geduldig sein und eventuell auch wieder mit kleineren Portionen nacheinander arbeiten. Wenn alles eine schöne Masse ergibt, langsam, in kleinen Schritten das Kokosöl dazu geben und immer wieder mixen.
- Die Masse gut abschmecken, da sie etwas an Geschmack verliert, wenn sie abkühlt.
- Alles auf den Boden geben und bis zum Verzehr am nächsten Tag im Kühlschrank fest werden lassen. Nach Belieben mit Nüssen, Zitronenzesten und Kakaonibs verzieren.
Häufige Fragen
Muss ich die Cashews wirklich über Nacht einweichen?
Ja, das Einweichen ist wichtig, damit die Cashews weich genug werden für eine cremige Masse. Mindestens 6-8 Stunden, am besten über Nacht.
Welchen Kürbis soll ich nehmen?
Hokkaido eignet sich am besten, weil er einen intensiven Geschmack hat und sich roh gut raspeln lässt. Butternut funktioniert auch, schmeckt aber etwas milder.
Kann ich die Tarte auch in einer Springform machen?
Ja, dann einfach 1/3 mehr Füllung nehmen, damit der Kuchen etwas höher wird. Die Optik ist anders, schmeckt aber genauso gut.
Wie lange hält sich die Tarte im Kühlschrank?
3-4 Tage abgedeckt im Kühlschrank. Sie lässt sich auch gut einfrieren und dann langsam im Kühlschrank auftauen.






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