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Schokocupcakes mit Himbeerfrosting – vegan und glutenfrei

Vegane und glutenfreie Schokocupcakes mit einem rosa Himbeerfrosting aus Fruchtpulver. Saftig, schokoladig und für alle geeignet — egal ob vegan, glutenfrei oder einfach nur naschig.

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting – vegan und glutenfrei
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Vegane und glutenfreie Schokocupcakes mit einem rosa Himbeerfrosting aus Fruchtpulver. Saftig, schokoladig und für alle geeignet — egal ob vegan, glutenfrei oder einfach nur naschig.

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Die Geschichte hinter diesem Rezept

Da sind sie! Meine veganen Schokocupcakes mit Himbeerfrosting. An denen habe ich wirklich lange umherprobiert, weil ich immer wieder Probleme mit dem veganen Frosting hatte. Doch da eine Hochzeit bevor stand für die ich unbedingt Cupcakes backen wollte und da natürlich auch vegane und glutenfreie Köstlichkeiten dabei sein sollten — damit auch jeder davon naschen kann — musste ich etwas üben.

Leckere vegane und glutenfreie Schokomuffins hatte ich schnell gefunden, aber das erste Frosting ist komplett daneben gegangen, weil ich einfach versucht habe eine vegane Buttercreme mit Margarine zu machen. Das war leider keine gute Idee — oder zumindest keine leckere. Also habe ich etwas anderes versucht: deutsche Buttercreme mit Vanillepudding. Das hat schon viiiiiel besser geschmeckt.

Schokocupcakes Nahaufnahme mit Himbeerfrosting

Das Geheimnis: Fruchtpulver

Und dann habe ich das Fruchtpulver von Frooggies entdeckt. Dieses besteht aus schonend getrockneten und fein gemahlenen Früchten und Beeren. Es lässt sich super für Smoothies und Oatmeals verwenden und ebenso für mein Topping.

Ich habe also veganen Vanillepudding mit Mandelmilch gekocht (es geht auch andere Pflanzenmilch, aber Mandelmilch fand ich geschmacklich am neutralsten), vegane Margarine mit Puderzucker aufgeschlagen und beides mit dem Himbeerfruchtpulver vermischt und mhhhh…da ist das leckere Himbeertopping. Natürlich kann man auch einfach Himbeerpüree verwenden, doch ich hatte Angst, dass die Konsistenz dann nicht mehr stimmt.

Die Cupcakes können natürlich noch mit Zartbitterschokolade, Zuckerperlen oder Früchten verziert werden.

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Vegane und glutenfreie Schokoladencupcakes mit einem Himbeerfrosting aus Fruchtpulver und veganer Buttercreme.

  • Vorbereitung: 10 Min
  • Backzeit: 35 Min
  • Gesamt: ca. 1 Std
  • 12 Cupcakes
  • Mittel

Zutaten

  • Für die Cupcakes
  • Für das Topping

Zubereitung

  1. Für die Cupcakes als erstes die geschroteten Leinsamen in 4 EL Hafermilch einweichen und den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Rest der Hafermilch in eine große Rührschüssel geben und Essig sowie Natron einrühren. Jetzt sollte es schäumen. Agavendicksaft, Zucker und Salz unterrühren, dann das Apfelmus, die eingeweichten Leinsamen und das Rapsöl dazu.
  2. In einer separaten Schüssel die gemahlenen Mandeln, das Kakaopulver und das Mehl mischen und nur ganz kurz unter die flüssige Masse heben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
  3. 1 Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen oder einfetten und den Teig gleichmäßig in die Öffnungen verteilen. Für ca. 35 Minuten backen.
  4. Vor dem Rausholen auf jeden Fall mit einem Zahnstocher testen.
  5. Die Cupcakes zügig aus der Form holen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
  6. Während die Küchlein im Ofen sind, kann schonmal der Vanillepudding gekocht und kalt gestellt werden. Dafür 5 EL von der Mandelmilch abnehmen und mit dem Vanillepulver gut verrühren. Die restliche Mandelmilch mit dem Agavendicksaft kurz aufkochen, vom Herd nehmen und das aufgelöste Vanillepulver einrühren, noch einmal kurz aufkochen und dann kalt stellen.
  7. Wenn der Pudding abgekühlt ist, die vegane Margarine aufschlagen. Sie sollte sehr luftig und hell sein, bevor ihr den kalten Pudding dazu gebt. Das Fruchtpulver (oder Himbeerpüree) unterrühren und mit gesiebtem Puderzucker je nach gewünschter Süße abschmecken.
  8. Das Topping mit einem Spritzbeutel auf die Cupcakes spritzen oder rustikal mit einem Spatel auftragen.
Deko-Tipp: Die Cupcakes können mit Zartbitterschokolade, Zuckerperlen, frischen Himbeeren oder essbaren Blüten verziert werden.

Häufige Fragen

Kann ich normales Mehl statt glutenfreiem verwenden?

Ja, wenn Glutenfreiheit kein Thema ist, funktioniert normales Weizenmehl genauso gut. Die Mengen bleiben gleich.

Wo bekomme ich Himbeerfruchtpulver?

Online oder im Reformhaus. Alternativ funktioniert auch Himbeerpüree — die Konsistenz wird dadurch etwas weicher, der Geschmack aber genauso gut.

Wie lange halten sich die Cupcakes?

Im Kühlschrank 3-4 Tage. Das Frosting sollte kühl gelagert werden. Die Cupcakes ohne Frosting lassen sich auch gut einfrieren.

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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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