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Schokomuffins — You Know Muffin, Jon Snow

Hier ein kurzer Beitrag für alle Game-of-Thrones-Fans: ich weiß nicht, wie es bei euch war, aber ich habe mich riesig auf die finale Staffel GoT gefreut. So sehr, dass ich mir von meinem Freund nur eine Sache zu...

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Game of Thrones Schokomuffins

Hier ein kurzer Beitrag für alle Game-of-Thrones-Fans: ich weiß nicht, wie es bei euch war, aber ich habe mich riesig auf die finale Staffel GoT gefreut. So sehr, dass ich mir von meinem Freund nur eine Sache zu Weihnachten gewünscht habe und das war: lass uns bitte nochmal alle Folgen GoT, von Staffel 1 an gucken. Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir dann damit angefangen und es war großartig! Für mich ist das einfach die beste Serie, die jemals produziert wurde und einige Folgen lassen sich mit den teuersten Kinofilmen vergleichen.

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Wir waren so im GoT-Wahn, dass wir Ende Februar schon mit allen Staffeln durch waren. Also musste ich die Zeit anders überbrücken. Da ich hier einen Foodblog habe, dachte ich ans Backen. Es gibt sehr aufwendige Game of Thrones Torten im Internet. Besonders auf Pinterest kann man herrliche Kunstwerke bewundern, die meine Fähigkeiten bei weitem überschreiten. Also habe ich mich an ein kleines Projekt mit verzierten Muffins gemacht und beschlossen sie nach Berlin zu dem Team der Serienjunkies zu schicken, auf deren Podcasts ich mich auch schon wieder riesig freue.

GoT Muffins Detail — Fondant-Drachen

Tipps zum Verzieren und Verschicken

Beim Verschicken mit der Deutschen Post muss euch bewusst sein, dass die Päckchen über Fließbänder laufen und daher auf jeden Fall zwischendurch auf dem Kopf oder auf der Seite liegen werden. Der Kuchen oder die Muffins sollten daher nicht mit Creme verziert werden. Am besten eignen sich trockene Kuchen oder eben Muffins.

Bei der Verzierung habe ich mich für Fondant entschieden. Die Fondantmasse lässt sich wie Knete formen und verarbeiten und trocknet innerhalb von einem Tag. Außerdem sorgt die Fondantschicht dafür, dass der Kuchen nicht so schnell austrocknet. Ich hatte weißen Fondant und habe ihn mit Lebensmittelfarben eingefärbt. Es gibt extra Formwerkzeuge für Fondant, ich verwende aber bisher das, was ich sowieso zu Hause habe: Messer, Löffel, große und kleine Gabeln. Außerdem gibt es Lebensmittelkleber, der mir sehr geholfen hat kleine Details (besonders auf den Drachen) anzubringen.

Vor eurem Projekt ist es ein guter Tipp mal einen Blick in die Back- und Süßigkeitenabteilungen der Supermärkte zu werfen. Ich hatte zum Beispiel das Glück, dass ich Ostereier als Dracheneier entfremden konnte und blaue, glitzernde Streusel gefunden habe, die wie Eiskristalle aussahen.

Da ich bei den Muffins an die steinigen Böden im Norden von Westeros denken musste, habe ich mich für Schokomuffins mit dunklen Schokosplittern entschieden. Hier konnten die Drachen wunderbar drauf Platz nehmen.

Zum Verschicken: mein Freund hatte eine sehr gute Idee und meinte, dass ich einfach alle Flächen zwischen den Muffins mit Popcorn ausfüllen sollte. Außerdem habe ich ein paar Luftpolster von der letzten Onlinebestellung dazugelegt. Achtet auf jeden Fall darauf, dass alles verrutschsicher verpackt ist.

Schokomuffins — „You Know Muffin, Jon Snow"

Saftige Schokomuffins mit Schokosplittern — perfekt zum Verzieren mit Fondant oder einfach so genießen.

  • Vorbereitung: 10 Min
  • Backen: 25 Min
  • Gesamt: 40 Min
  • Portionen: 12
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

Zubereitung

  1. Backofen auf 190° vorheizen.
  2. Die Schokolade hacken.
  3. Die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig schlagen. Nach und nach die Buttermilch unterrühren.
  4. In einer extra Schüssel Mehl, Kakao, Backpulver und Natron mischen und über die Buttermasse sieben. Alles vorsichtig (am besten mit einem Schneebesen oder Holzlöffel per Hand) unterheben, bis gerade so kein Mehl mehr zu sehen ist.
  5. ⅔ der gehackten Schokolade unter den Teig heben und alles in 12 Muffinförmchen verteilen. Die restliche Schokolade über die Muffins streuen.
  6. Im Ofen für 20–25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
💡 Tipp: Die Blockschokolade lässt sich auch durch Vollmilch- oder weiße Schokolade ersetzen. Für den Versand: Fondant statt Creme, Popcorn als Polster zwischen den Muffins.

Häufige Fragen

Kann ich die Muffins auch vegan backen?

Ja — Margarine statt Butter, pflanzliche Buttermilch (Sojamilch + 1 EL Essig) und ein Ei-Ersatz wie Leinensamen-Gel funktionieren gut.

Wie verziere ich Muffins mit Fondant?

Fondant wie Knete formen, mit Lebensmittelfarbe einfärben. Bei kleinen Figuren trocknet er in einem Tag. Lebensmittelkleber hilft bei Details. Formwerkzeuge sind praktisch, aber Messer und Gabel gehen auch.

Wie verschicke ich Kuchen per Post?

Keine Creme-Verzierung (Fondant geht). Muffins in eine Geschenkbox, Zwischenräume mit Popcorn oder Luftpolsterfolie ausfüllen. Verrutschsicher verpacken.

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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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