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Frühstücksmuffins mit Blaubeeren — vegan, glutenfrei, zuckerfrei

Ich hatte letztens große Lust auf Blaubeeren. Und obwohl ich eigentlich versuche saisonal einzukaufen, haben mich die vielen Blaubeeren bei den letzten Einkäufen so lange angeguckt und „iss mich" gerufen, dass ich mir...

Frühstücksmuffins mit Blaubeeren — vegan, glutenfrei, zuckerfrei
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Frühstücksmuffins mit Blaubeeren

Ich hatte letztens große Lust auf Blaubeeren. Und obwohl ich eigentlich versuche saisonal einzukaufen, haben mich die vielen Blaubeeren bei den letzten Einkäufen so lange angeguckt und „iss mich" gerufen, dass ich mir eine Packung gekauft habe. Außerdem wollte ich doch unbedingt mal Frühstücksmuffins backen und da war mir Banane-Apfel etwas zu langweilig.

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Rausgekommen sind also diese Blaubeermuffins ohne Zucker und dazu auch noch vegan und glutenfrei. Ich habe für das Rezept etwas im Internet gestöbert, mich dabei von den Vorräten in meiner Küche inspirieren lassen und mir dann ein eigenes Rezept zusammengestellt. Ihr braucht alle Zutaten nur kurz zusammenrühren und könnt natürlich wieder das dazu geben, worauf ihr Lust habt: Himbeeren, Schokolade, Apfel, Marmelade…schreibt mir auf jeden Fall, wenn ihr eine leckere Variation der Muffins gemacht habt, damit ich sie auch ausprobieren kann!

Blaubeermuffin Nahaufnahme

Die Küchlein lassen sich gut am Tag vorher zubereiten, so dass ihr euch morgens nur noch ein bis zwei schnappen müsst, um sie auf dem Weg zur Arbeit oder im Büro zu genießen. Da sie so reichhaltig sind kann man sie auch super am Nachmittag als Powersnack zu einer Tasse Kaffee, im Park zum Picknick oder auf langen Autofahrten snacken.

Wenn ich die Muffins nicht unterwegs, sondern gemütlich zu Hause esse, dann gebe ich gerne noch etwas von meiner salzigen Macadamia-Creme oben drüber, in die ich im Moment so verliebt bin. Für diese habe ich einfach eine Packung gerösteter und gesalzener Macadamianüsse in den Mixer geworfen und so lange gemixt, bis eine glänzende Creme entstanden ist. Sie ist herrlich und gibt allen süßen Köstlichkeiten einen wunderbar salzigen Touch.

Frühstücksmuffins mit Blaubeeren

Vegane, glutenfreie Blaubeermuffins ohne Zucker — perfekt als Frühstück unterwegs oder Nachmittagssnack.

  • Vorbereitung: 5 Min
  • Backen: 20 Min
  • Gesamt: 30 Min
  • Portionen: 6
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

Zubereitung

  1. Backofen auf 175° vorheizen.
  2. Die Nüsse grob hacken.
  3. Alle Zutaten außer den Blaubeeren vermischen. Zum Schluss die Beeren vorsichtig unterheben.
  4. Den Teig in Muffinförmchen füllen und ca. 20 Minuten backen.
💡 Tipp: Statt Blaubeeren passen auch Himbeeren, Schokostücke oder Apfelwürfel perfekt in die Muffins.

Häufige Fragen

Kann ich die Muffins vorbereiten?

Ja, die Muffins lassen sich super am Vorabend backen und halten sich 2-3 Tage in einer luftdichten Dose. Auch zum Einfrieren geeignet.

Welche Nüsse eignen sich am besten?

Marie nimmt Haselnüsse, Mandeln und Walnüsse — aber jede Nuss funktioniert. Auch Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne sind eine gute Alternative.

Sind die Muffins wirklich satt machend?

Durch die Bananen, Haferflocken, Leinsamen und Nüsse sind sie sehr reichhaltig und halten lange satt — perfekt als Frühstücksersatz.

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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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