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Weihnachtsgebäck — glutenfrei, ohne Haushaltszucker

Ich bin ein kleiner Weihnachtsfan, weil ich es liebe wie zu dieser Zeit alles geschmückt ist und dass man es sich bei schmuddeligem Wetter draußen, in der Wohnung so schön gemütlich machen kann. Ich habe das Glück, dass...

Weihnachtsgebäck — glutenfrei, ohne Haushaltszucker
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Weihnachtsgebäck glutenfrei

Die Weihnachtszeit ist da!

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Ich bin ein kleiner Weihnachtsfan, weil ich es liebe wie zu dieser Zeit alles geschmückt ist und dass man es sich bei schmuddeligem Wetter draußen, in der Wohnung so schön gemütlich machen kann. Ich habe das Glück, dass wir seit einem Jahr einen Ofen im Wohnzimmer haben, den ich anfeuern kann, um es mir davor mit einem warmen Getränk gemütlich zu machen. Außerdem mag ich die Weihnachtsmärkte sehr gerne, auf denen es so schön nach Glühwein, Gewürzen und herzhaftem Essen riecht.

Weihnachtsplätzchen Nahaufnahme

Natürlich locken in dieser Zeit auch überall die Süßigkeiten und der zuckerreiche Glühwein oder Punsch, dem ich nur schwer widerstehen kann. Da ich aber versuche meinen Zuckerkonsum etwas einzuschränken habe ich mich dieses Mal an Weihnachtsplätzchen mit Birkenzucker (auch bekannt als Xylit) versucht. Xylit ist ein Süßstoff der aus Baumrinden hergestellt wird. Er hat die gleiche Süßkraft wie unser normaler Haushaltszucker, aber nur die Hälfte der Kalorien, beeinflusst den Blutzuckerspiegel kaum und verursacht kein Karies.

Das Rezept ist ganz leicht und geht sehr schnell. Die Plätzchen schmecken wunderbar nach Lebkuchen und sind von der Konsistenz wie die weichen, großen Printen mit der Oblate untendrunter, die man überall kaufen kann.

Weihnachtsgebäck — glutenfrei, ohne Haushaltszucker

Leckere Weihnachtsplätzchen mit Birkenzucker, die nach Lebkuchen schmecken — glutenfrei und mit halbierter Kalorienzahl.

  • Vorbereitung: 10 Min
  • Backen: 25 Min
  • Portionen: 12
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

  • Für den Teig
  • Für die Glasur

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Alle Zutaten für den Teig vermengen.
  3. Mit zwei Löffeln 12 runde, flache Teighäufchen auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Dabei etwas Platz zwischen den Plätzchen lassen, da sie noch ein wenig auseinanderlaufen und aufgehen.
  4. Die Plätzchen für 25 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  5. Die Schokolade schmelzen und mit einer Gabel in Streifen über die Weihnachtsplätzchen laufen lassen.
💡 Tipp: Birkenzucker (Xylit) hat die gleiche Süßkraft wie Zucker, aber nur halb so viele Kalorien. Auch mit Erythrit (null Kalorien) möglich.

Häufige Fragen

Was ist Birkenzucker?

Birkenzucker (Xylit) wird aus Baumrinden hergestellt. Gleiche Süßkraft wie Zucker, halbe Kalorien, kein Einfluss auf den Blutzucker und kein Karies.

Kann ich normalen Zucker verwenden?

Ja, 1:1 durch Haushaltszucker ersetzbar. Die Plätzchen werden dann etwas kalorienreicher.

Wie schmecken die Plätzchen?

Wie weiche Lebkuchen-Printen — würzig, nussig und nicht zu süß.

Marie mixt auch Cocktails

Neben der Küche leitet Marie die Cocktailkurse bei as.if.spirits in Köln-Nippes — von Espresso Martini bis Negroni, alles selbst gemixt.
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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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