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Kürbisrisotto mit gebratenem Rosenkohl — vegetarisch oder vegan

Ich weiß, ich bin ein wenig spät dran für meine Kürbisrezepte, da die Kürbissaison eigentlich im November endet, aber bei guter Lagerung kann man sie auch noch den ganzen Winter hindurch genießen.

Kürbisrisotto mit gebratenem Rosenkohl — vegetarisch oder vegan
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Kürbisrisotto mit gebratenem Rosenkohl

Ich weiß, ich bin ein wenig spät dran für meine Kürbisrezepte, da die Kürbissaison eigentlich im November endet, aber bei guter Lagerung kann man sie auch noch den ganzen Winter hindurch genießen.

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Heute bekommt ihr mein leckeres Rezept für Kürbisrisotto mit gebratenem Rosenkohl, Parmesan und gerösteten Kürbiskernen, weil mein Freund und ich super gerne Risotto (in allen Ausführungen) essen und ich diesen Winter sehr oft Hunger auf Rosenkohl habe.

Kürbisrisotto Detail

Ich mache das Risotto sehr gerne im Thermomix, habe euch aber natürlich das Rezept ohne den Wundermixer aufgeschrieben. Ansonsten bin ich immer dafür den Hartkäse mit der groben Reibe kurz vorm Gebrauch frisch zu raspeln und nicht den schon geraspelten zu kaufen.

Bei diesem Rezept ist natürlich auch eine vegane Version möglich. Dafür müsst ihr nur die Butter durch vegane Butter ersetzen und den Parmesan durch veganen Parmesan: 50g Cashewkerne, 40g geschälte Mandeln, 40g Hefeflocken und 1 TL Salz in den Mixer packen und gut durchmixen. Je nach Geschmack noch etwas Säure mit Zitrone oder Essig hinzufügen.

Kürbisrisotto mit gebratenem Rosenkohl

Cremiges Kürbisrisotto mit Parmesan, Kürbiskernen und gebratenem Rosenkohl — vegetarisch oder vegan.

  • Vorbereitung: 20 Min
  • Kochen: 20 Min
  • Gesamt: 40 Min
  • Portionen: 2
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

  • Für das Risotto
  • Für das Topping

Zubereitung

  1. Den Rosenkohl putzen, halbieren und 5 Minuten bei mittlerer Hitze im Salzwasser köcheln lassen. Er sollte weich sein, aber nicht auseinanderfallen. Abgießen und 300ml vom Kochwasser auffangen.
  2. Den Kürbis raspeln. Den Hartkäse grob reiben, die Schalotte in kleine Würfel schneiden.
  3. 1 EL Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schalottenwürfel darin anschwitzen. Nach 2–3 Minuten den Risottoreis dazu geben und weitere 3 Minuten anschwitzen. Die Kürbisraspel dazu geben und alles mit Weißwein ablöschen.
  4. Aus dem Rosenkohlwasser mit Gemüsepaste eine Brühe herstellen und nach und nach unter ständigem Rühren in die Pfanne geben.
  5. Nach etwa 15–20 Minuten sollte ein cremiges Risotto entstanden sein. Kurz vorher vom Herd nehmen, 1 EL Butter und den Hartkäse unterrühren und ein paar Minuten ruhen lassen.
  6. Den Rosenkohl in etwas Butter anschwitzen, nach 3 Minuten die Kürbisraspel dazu geben, salzen und warten bis alles leicht angebräunt ist. Dann auf dem Risotto mit geriebenem Käse und gerösteten Kürbiskernen anrichten.
💡 Vegane Version: Butter durch Alsan-S ersetzen. Veganer Parmesan: 50g Cashews + 40g Mandeln + 40g Hefeflocken + 1 TL Salz mixen. Optional ein Spritzer Zitrone.

Häufige Fragen

Welcher Kürbis eignet sich am besten?

Hokkaido ist ideal — er muss nicht geschält werden und lässt sich gut raspeln. Butternut geht auch.

Kann ich das Risotto vorbereiten?

Risotto schmeckt frisch am besten. Reste lassen sich aber am nächsten Tag als Arancini (Risottobällchen) in der Pfanne braten.

Warum das Rosenkohlwasser aufheben?

Es enthält viel Geschmack und eignet sich perfekt als Basis für die Gemüsebrühe. Nicht wegschütten!

Marie mixt auch Cocktails

Neben der Küche leitet Marie die Cocktailkurse bei as.if.spirits in Köln-Nippes — von Espresso Martini bis Negroni, alles selbst gemixt.
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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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