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New York Cheesecake im Glas

Der cremigste New York Cheesecake, den es im as.if.records Café gab — im Glas gebacken, leicht zu transportieren und mit verschiedenen Toppings endlos variierbar. Das Rezept, das sich vom Start weg zum Bestseller...

New York Cheesecake im Glas
New York Cheesecake im Glas

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Der cremigste New York Cheesecake, den es im as.if.records Café gab — im Glas gebacken, leicht zu transportieren und mit verschiedenen Toppings endlos variierbar. Das Rezept, das sich vom Start weg zum Bestseller gemacht hat.

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Die Geschichte hinter diesem Rezept

Tadaaaa…da ist es: das leckerste New York Cheesecake-Rezept, das ich kenne. Viele werden es aus dem as.if.records Café kennen und ich bin auch wirklich sehr stolz darauf, es nach langem Probieren so hinbekommen zu haben. Der Cheesecake hat sich ganz schnell zum beliebtesten Kuchen im Café gemacht, wurde dann irgendwann vom Bananenbrot überholt. Das liegt aber auch daran, dass er sehr mächtig ist und kein Snack für zwischendurch. Ja, ich weiß, mein New York Cheesecake ist weder vegan, noch zuckerfrei noch kalorienarm, aber man darf ja auch mal sündigen und dieser Kuchen ist eine Sünde wert.

New York Cheesecake im Glas Nahaufnahme

Das Geheimnis: im Glas backen

Das tolle an diesem Rezept ist, dass ihr den Kuchen in Gläsern backen könnt und er damit super zu transportieren ist. Ihr könnt ihn also schnell einpacken und mit zum Kaffeeklatsch mit Freunden oder zum Picknick mit der Familie nehmen. Habt ihr mal zu viel gebacken, so könnt ihr einfach den Deckel drauf machen und den Kuchen einfrieren. Zum Auftauen dann einfach einen Tag vorher aus dem Gefrierfach in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag schmeckt er immer noch genauso frisch.

Das tolle an dem Glas ist auch, dass ihr verschiedene Toppings machen könnt. Ich esse ihn zum Beispiel super gern mit selbst gemachter Brombeermarmelade; als Geburtstagskuchen gibt es ihn mit bunten Schokolinsen und mein Freund liebt ihn pur. Ich muss also nur einmal backen, kann aber den Kuchen für jeden anders anrichten.

Zubereitungs-Tipps: Die Masse nicht zu stark rühren — Schneebesen auf kleinster Stufe reicht. Keine Schaumbildung! Beim Einfüllen die Masse über einen Löffel laufen lassen, um den Boden nicht zu verletzen. Tropfen am Glas sofort mit einem Küchentuch entfernen.

New York Cheesecake im Glas

Der cremigste Cheesecake — im Glas gebacken, leicht zu transportieren, endlos variierbar mit verschiedenen Toppings.

  • Vorbereitung: 20 Min
  • Backzeit: 35 Min
  • Gesamt: ca. 4 Std (inkl. Kühl- und Ruhezeit)
  • 6 Portionen
  • Sehr leicht

Zutaten

  • Für den Boden
  • Für die Cheesecakemasse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Die Kekse im Mixer oder in einer Tüte mit dem Nudelholz zerkleinern. Butter schmelzen und dazu geben. Gleichmäßig in den Weckgläsern verteilen und mit einem Glas am Boden festdrücken. Bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
  3. Alle Zutaten der Cheesecakemasse in eine große Schüssel geben und vorsichtig mit einem Schneebesen verrühren. Darauf achten, dass keine Klümpchen bleiben und kein Zucker am Boden zurückbleibt.
  4. Die Gläser aus dem Kühlschrank holen und die Masse vorsichtig über einen Löffel auf den Boden geben.
  5. Alle Gläser auf mittlerer Schiene in den Ofen stellen, eine ofenfeste Schale mit etwas Wasser auf den Boden stellen und für 5 Minuten backen.
  6. Die Temperatur auf 125°C verringern und für weitere 30 Minuten backen.
  7. Den Ofen ausstellen und die Kuchen für mindestens 1 Stunde im Ofen ruhen lassen. Dann für mindestens 2 Stunden kalt stellen.
  8. Vor dem Servieren verzieren oder einfach pur genießen.
Für eine Springform: Doppelte Menge nehmen, Backzeit mindestens verdoppeln, nach dem Backen 3 Stunden im Ofen auskühlen und dann 4 Stunden im Kühlschrank. Glutenfreie Variante: einfach glutenfreie Kekse für den Boden verwenden.

Häufige Fragen

Welche Gläser eignen sich?

Am besten flache Weckgläser, aber auch Marmeladengläser funktionieren. Wichtig: die Gläser müssen die Ofentemperaturen aushalten.

Kann ich den Cheesecake einfrieren?

Ja, einfach Deckel drauf und ins Gefrierfach. Zum Auftauen einen Tag vorher in den Kühlschrank stellen — schmeckt wie frisch gebacken.

Warum darf ich die Masse nicht zu stark rühren?

Zu viel Luft in der Masse führt zu Schaum auf der Oberfläche und kann beim Backen Risse verursachen. Vorsichtig mit dem Schneebesen verrühren reicht völlig.

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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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