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Avocado-Bananen-Schoko-Tartes – vegan, zuckerfrei, raw, glutenfrei

Rohe Schoko-Tartelettes mit Avocado-Bananen-Creme auf einem Dattel-Mandel-Boden. Vegan, zuckerfrei, glutenfrei und raw — in 20 Minuten zusammengerührt.

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Rohe Schoko-Tartelettes mit Avocado-Bananen-Creme auf einem Dattel-Mandel-Boden. Vegan, zuckerfrei, glutenfrei und raw — in 20 Minuten zusammengerührt.

Zum Rezept springen Avocado-Bananen-Schoko-Tartes mit Granatapfel und Blüten

Die Geschichte hinter diesem Rezept

Wenn das Wetter draußen so schmuddelig ist, habe ich immer ein größeres Bedürfnis nach Kuchen und Schokolade und da letzte Woche der Geburtstag von meinem Bruder anstand, habe ich mal wieder versucht etwas Leckeres zu zaubern. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe zur Weihnachtszeit so viel Zucker gegessen, dass ich erst einmal versuche diesen etwas zu reduzieren. Ich wollte zwar etwas Schokoladiges, aber keinen klassischen Schokokuchen backen. Im Endeffekt habe ich dann gar nicht gebacken, da meine kleinen Tartes raw, also ungebacken sind. Trotzdem liebe ich sie sehr, auch wenn sie bei meiner kleinen Nichte überhaupt nicht gut angekommen sind. Sie schmecken auch eher wie eine fruchtige dunkle Schokolade, also etwas womit man bei einer 4-Jährigen nicht ganz so gut punkten kann.

Avocado-Bananen-Schoko-Tartes Nahaufnahme

Tipps & Variationen

Der Boden ist schön süß und nussig, weil er nur aus Datteln, Mandeln und etwas Backkakao besteht. Hier könnt ihr natürlich auch andere Nüsse verwenden — Haselnüsse oder Walnüsse kann ich mir sehr gut darin vorstellen.

Die Creme kann man auch komplett aus Avocados machen und die Bananen weglassen. Ich finde sie dann aber etwas zu teuer und die Bananen geben eine schöne Süße, so dass man nur noch 1-2 EL Agavendicksaft oder Reissirup hinzufügen muss.

Bei der Dekoration bin ich immer kreativ: Granatapfel steuert fruchtige Süße bei und sieht auf der dunklen Schokocreme toll aus. Essbare Blüten wie Stiefmütterchen werten Torten wunderbar auf — achtet nur darauf, dass alles essbar ist, besonders wenn Kinder mitessen.

Avocado-Bananen-Schoko-Tartelettes

Raw Schoko-Tartelettes mit Avocado-Bananen-Creme — vegan, zuckerfrei, glutenfrei, ohne Backen.

  • Vorbereitung: 20 Min
  • Gesamt: ca. 2,5 Std (inkl. Kühlzeit)
  • 5 Tartelettes
  • Leicht

Zutaten

  • Für den Boden
  • Für die Schokocreme

Zubereitung

  1. Für den Boden in einer Küchenmaschine die Datteln zerkleinern. Gemahlene Mandeln, Backkakao und Mandelmus dazu geben und alles zu einem Teig verarbeiten.
  2. Den Teig in die Tartelette- oder Muffinformen drücken und kalt stellen.
  3. Avocados, Bananen, Backkakao und Salz pürieren und mit dem Süßungsmittel nach Wahl abschmecken.
  4. Die Creme auf die Böden geben und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  5. Aus der Form holen und mit Obst und Blüten garnieren.
Tipp: Die Mengen sind Richtwerte — einfach nach Gefühl anpassen. Die Avocado-Creme schmeckt wie fruchtige dunkle Schokolade.

Häufige Fragen

Schmeckt man die Avocado raus?

Kaum — der Kakao überdeckt den Avocadogeschmack fast vollständig. Es schmeckt eher wie fruchtige dunkle Schokolade.

Kann ich nur Avocado ohne Banane nehmen?

Ja, dann braucht ihr aber etwas mehr Süßungsmittel, da die Banane die natürliche Süße beisteuert.

Wie lange halten sich die Tartes?

Im Kühlschrank 2-3 Tage. Die Avocado-Creme kann leicht bräunlich werden — der Zitronensaft im Agavendicksaft hilft dagegen.

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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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