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Frisch gebackene Bagels

Hier kommt nun endlich mein erstes Rezept zum Thema Brot und Brötchen: die amerikanischen Bagels. Brötchen mit einem Loch in der Mitte. Meine sind so sehr aufgegangen, dass das Loch fast verschwunden war. Aber dafür...

Frisch gebackene Bagels
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Hier kommt nun endlich mein erstes Rezept zum Thema Brot und Brötchen: die amerikanischen Bagels. Brötchen mit einem Loch in der Mitte. Meine sind so sehr aufgegangen, dass das Loch fast verschwunden war. Aber dafür waren sie schön luftig und riesig!

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Man muss schon früh aufstehen, wenn man sie pünktlich zum Frühstück auf dem Tisch stehen haben möchte. Aber vielleicht seid ihr ja sowieso immer früher als alle anderen wach und habt Lust den Rest der Familie mit dem Duft von frisch gebackenen Brötchen zu wecken.

Bagels Detail

Das Besondere an Bagels: nach dem Formen werden sie kurz in Zuckerwasser getaucht, bevor sie in den Ofen kommen. Das gibt ihnen die typische glänzende, leicht kaubedürftige Kruste.

Dieses Rezept ist ursprünglich nicht vegan, ich habe euch aber auch eine vegane Variante aufgeschrieben: Kuhmilch durch Pflanzenmilch, Butter durch vegane Butter. Statt Eiweiß zum Bestreichen nehmt ihr aufgeschlagenes Kichererbsenwasser.

Frisch gebackene Bagels

Selbstgemachte Bagels — luftig, mit typisch glänzender Kruste. Auch in veganer Variante.

  • Vorbereitung: 35 Min
  • Backen: 25 Min
  • Gesamt: ca. 2 Std
  • Portionen: 8 Bagels
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

  • Für den Teig
  • Zur weiteren Bearbeitung

Zubereitung

  1. Milch leicht erwärmen und Zucker und Hefe darin auflösen.
  2. Mehl in eine große Schüssel, Mulde in die Mitte, Butter, Salz und warme Milch hineingeben. Zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Teig in 8 gleich große Stücke teilen. Zu flachen Kugeln formen und mit dem Finger ein Loch in die Mitte machen, mit kreisenden Bewegungen vergrößern. Weitere 10 Minuten gehen lassen.
  4. 3l Wasser mit 2 EL Zucker zum Kochen bringen, Hitze reduzieren. Bagels mit einer Schaumkelle ins siedende Wasser setzen, 3–4 Minuten, dann aufs Backblech.
  5. Mit aufgeschlagenem Eiweiß (oder Kichererbsenwasser) bestreichen und mit Kernen bestreuen.
  6. Bei 200°C ca. 25 Minuten backen bis sie goldbraun sind.
💡 Vegane Variante: Pflanzenmilch + vegane Butter + Kichererbsenwasser statt Eiweiß. Geschmacklich kein Unterschied.

Häufige Fragen

Warum werden Bagels in Wasser getaucht?

Das Zuckerwasser gibt ihnen die typisch glänzende Kruste und die leicht kaubedürftige Textur, die Bagels von normalen Brötchen unterscheidet.

Wie forme ich das Loch?

Am einfachsten: Teig zu flacher Kugel, mit dem Finger ein Loch in die Mitte, dann mit kreisenden Bewegungen vergrößern. Das Loch darf ruhig groß sein — es geht beim Backen zu.

Marie mixt auch Cocktails

Neben der Küche leitet Marie die Cocktailkurse bei as.if.spirits in Köln-Nippes — von Espresso Martini bis Negroni, alles selbst gemixt.
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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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