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Overnight Vollkorn-Walnuss-Brötchen

Heute habe ich ein schönes Langschläferrezept für euch. Der Teig für meine leckeren Vollkorn-Walnuss-Brötchen kann nämlich schon am Abend vorbereitet werden und geht über Nacht, so dass ihr nach dem Aufstehen nur noch...

Overnight Vollkorn-Walnuss-Brötchen
Overnight Vollkorn-Walnuss-Brötchen

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Overnight Vollkorn-Walnuss-Brötchen

Heute habe ich ein schönes Langschläferrezept für euch. Der Teig für meine leckeren Vollkorn-Walnuss-Brötchen kann nämlich schon am Abend vorbereitet werden und geht über Nacht, so dass ihr nach dem Aufstehen nur noch eine halbe Stunde braucht, bis ihr die wunderbar dampfenden Brötchen auf dem Frühstückstisch habt.

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Das Rezept ist ursprünglich mit Honig und Butter. Diese habe ich aber auch schon mit Agavendicksaft und veganer Butter ersetzt, was gar kein Problem ist. Ich ersetze meine Butter fast immer mit Alsan-Margarine.

Wer keine Walnüsse mag, kann natürlich auch andere Nüsse nehmen oder sie einfach weglassen. Manchmal wälze ich die Brötchen auch in Dinkelflocken oder Salatkernen.

Overnight Vollkorn-Walnuss-Brötchen

Übernacht-Brötchen für Langschläfer — abends vorbereiten, morgens nur noch 25 Minuten backen.

  • Vorbereitung: 30 Min (am Vorabend)
  • Backen: 25 Min
  • Gesamt: 12 Std (über Nacht)
  • Portionen: 8 Brötchen
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

Zubereitung

  1. Am Vortag: In dem lauwarmen Wasser die Hefe und den Honig auflösen. Butter, Salz und Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Walnüsse unterkneten und den Teig abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  2. Am nächsten Morgen: Den Backofen auf 220°C vorheizen. Den Teig in 8 Kugeln teilen, in den Haferflocken wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  3. Die Brötchen auf mittlerer Schiene 20–25 Minuten backen bis sie goldbraun sind.
💡 Vegane Version: Honig durch Agavendicksaft, Butter durch Alsan-Margarine ersetzen — funktioniert perfekt.

Häufige Fragen

Muss der Teig wirklich über Nacht gehen?

Ja, die lange Gehzeit im Kühlschrank entwickelt den Geschmack und macht die Brötchen besonders aromatisch.

Welche Nüsse kann ich statt Walnüssen nehmen?

Haselnüsse, Mandeln oder Kürbiskerne. Oder einfach weglassen. Statt Haferflocken gehen auch Dinkelflocken oder Sesam.

Marie mixt auch Cocktails

Neben der Küche leitet Marie die Cocktailkurse bei as.if.spirits in Köln-Nippes — von Espresso Martini bis Negroni, alles selbst gemixt.
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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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