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Belugalinsen-Kichererbsen-Salat — vegan, glutenfrei, zuckerfrei

Heute habe ich meinen absoluten Lieblingssalat für euch. Ich habe die Inspiration dazu einen Tag bevor wir 2016 das as.if.records Café eröffnet haben im Internet gefunden. Er hat sich schnell zu dem meistverkauften...

Belugalinsen-Kichererbsen-Salat — vegan, glutenfrei, zuckerfrei
Belugalinsen-Kichererbsen-Salat — vegan, glutenfrei, zuckerfrei

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Belugalinsen-Kichererbsen-Salat

Heute habe ich meinen absoluten Lieblingssalat für euch. Ich habe die Inspiration dazu einen Tag bevor wir 2016 das as.if.records Café eröffnet haben im Internet gefunden. Er hat sich schnell zu dem meistverkauften Salat im Café gemausert und war von Anfang bis Ende fest auf unserer Karte. Nachdem wir das Café geschlossen hatten, konnte ich ihn erst einmal eine ganze Weile nicht essen, weil ich ihn 2½ Jahre mehrfach die Woche zubereitet und/oder gegessen hatte. Aber diese Woche habe ich mich wieder daran gemacht ihn mir für die Mittagspause vorzubereiten und wieder gemerkt: ich liebe diesen Salat.

Zum Rezept springen Belugalinsen-Salat Nahaufnahme

Nicht nur, dass er schnell und leicht zubereitet ist, er hält sich auch über mehrere Tage, macht richtig satt und kann prima aufgepimpt und kombiniert werden. Außerdem ist er vegan, glutenfrei, zuckerfrei und zudem auch noch super lecker und gesund.

Ich bin ein Fan von Belugalinsen. Sie zeichnen sich durch ihre schwarze Farbe und den nussigen Geschmack aus. Außerdem bleiben sie nach dem Kochen fest. Kochen solltet ihr sie, wie alle anderen Linsen, nicht im Salzwasser, da sich durch das Salz die Kochzeit enorm verlängert. Nach dem Kochen gut mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie ihre schöne Farbe behalten.

Da ich ungern mehrere Tage hintereinander das gleiche esse, versuche ich mir jeden Tag eine Salatvariation vorzubereiten. Dazu eignet sich zum Beispiel eine halbe Avocado mit Zitrone und Sesam, oder Räuchertofu oder Fetakäse.

Belugalinsen-Kichererbsen-Salat

Maries meistverkaufter Salat aus dem as.if.records Café — vegan, glutenfrei, zuckerfrei und richtig sättigend.

  • Portionen: 4–6
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

Zubereitung

  1. Die Belugalinsen in einen Topf mit kaltem Wasser (ohne Salz) geben und zum Kochen bringen, 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen, dann in einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
  2. Währenddessen die Kichererbsen abgießen, gut abspülen und abtropfen lassen.
  3. Die Gurke entkernen und in kleine Würfel schneiden. Bei großen Tomaten ebenfalls entkernen (bei Cherrytomaten nicht nötig). Die Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken.
  4. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben. Zitronenschale, Zitronensaft, Weißweinessig, Olivenöl, Salz (großzügig — Linsen und Kichererbsen saugen viel auf) und Pfeffer dazu und vorsichtig mit den Händen oder einem großen Holzlöffel umrühren.
  5. Abschmecken und genießen.
💡 Tipp: Hält sich mehrere Tage im Kühlschrank und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Täglich variieren mit Avocado, Räuchertofu, Fetakäse oder Sesam.

Häufige Fragen

Warum kein Salz im Kochwasser?

Salz verlängert die Kochzeit von Linsen enorm. Erst nach dem Kochen salzen.

Wie lange hält sich der Salat?

Im Kühlschrank 3-4 Tage. Perfekt für Meal Prep — am Wochenende vorbereiten, die ganze Woche essen.

Was sind gute Toppings?

Avocado mit Zitrone und Sesam, Räuchertofu, Fetakäse, geröstete Nüsse oder frischer Koriander.

Marie mixt auch Cocktails

Neben der Küche leitet Marie die Cocktailkurse bei as.if.spirits in Köln-Nippes — von Espresso Martini bis Negroni, alles selbst gemixt.
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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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