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Mangold-Feta-Quiche auf Dinkel-Vollkornboden

Heute kam eine liebe Freundin mit ihrem Baby zum Mittagessen und ich hatte nach langer Zeit mal wieder Lust auf Quiche. Ich wollte aber kein Weißmehl benutzen, so dass ich das erste Mal einen Boden mit...

Mangold-Feta-Quiche auf Dinkel-Vollkornboden
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Mangold-Feta-Quiche

Heute kam eine liebe Freundin mit ihrem Baby zum Mittagessen und ich hatte nach langer Zeit mal wieder Lust auf Quiche. Ich wollte aber kein Weißmehl benutzen, so dass ich das erste Mal einen Boden mit Dinkelvollkornmehl ausprobiert habe. Außerdem ist der Boden vegan, so dass man auch super eine vegane Quiche damit machen kann.

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Quiche ist so leicht gemacht und lässt sich super vorbereiten. Sie schmeckt auch zimmerwarm sehr gut, so dass man sie gut auf ein kaltes Buffet stellen oder als herzhafte Alternative zum Kuchenklatsch anbieten kann. Außerdem lässt sich wirklich fast alles verbacken — Paprika, Zucchini, Aubergine, Erbsen, Tomaten, Lauch, Kürbis, Süßkartoffeln.

Quiche Detail

Den Boden sollte man auf jeden Fall mindestens eine Stunde ruhen lassen. Damit keine Luftlöcher beim Backen entstehen, wird der Teig mit einer Gabel eingestochen und mit Backpapier bedeckt. Trockenerbsen oder Backbohnen aus Keramik sorgen dafür, dass der Teig am Rand nicht runterrutscht. Diesen Vorgang nennt man Blindbacken — der Boden wird so schön knackig und weicht nicht durch.

Mangold-Feta-Quiche auf Dinkel-Vollkornboden

Herzhafte Quiche mit buntem Mangold, Feta und einem veganen Dinkelvollkornboden — perfekt vorzubereiten.

  • Vorbereitung: 1 Std (inkl. Ruhezeit)
  • Backen: 35 Min
  • Gesamt: 2 Std
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

  • Boden
  • Füllung
  • Quichemasse

Zubereitung

  1. Für den Boden alle Zutaten rasch verkneten und kalt stellen. Mindestens eine Stunde ruhen lassen.
  2. Ofen auf 175° vorheizen. Den Boden ausrollen, in eine Quicheform legen, mit einer Gabel einstechen und mit Backpapier und Trockenerbsen bedecken. 12–15 Minuten blindbacken.
  3. Währenddessen die Zwiebel und die Stiele vom Mangold klein schneiden und in etwas Öl anschwitzen. Die Blätter in Streifen schneiden und dazu geben. Mit Salz würzen.
  4. Für die Quichemasse alle Zutaten mit einem Schneebesen verquirlen.
  5. Den Boden aus dem Ofen nehmen, Backpapier und Erbsen entfernen. Mangold und Feta darauf verteilen und die Quichemasse darüber geben.
  6. Bei 175° für 15 Minuten backen. Dann auf 150° runterschalten und mit Backpapier abgedeckt weitere 20 Minuten backen.
💡 Tipp: Möhren vorher in der Pfanne mit etwas Zucker karamellisieren — als Topping ein Traum. Der Boden lässt sich auch schon am Vortag vorbereiten.

Häufige Fragen

Kann ich den Boden vegan machen?

Ja, der Dinkelvollkornboden ist bereits vegan (kalte Butter durch vegane Margarine ersetzen). Für die Füllung dann Tofu-Seidentofu statt Eier/Sahne.

Welches Gemüse passt noch?

Praktisch alles: Paprika, Zucchini, Aubergine, Erbsen, Tomaten, Lauch, Kürbis, Süßkartoffeln.

Schmeckt die Quiche auch kalt?

Ja, sie schmeckt zimmerwarm genauso gut — perfekt fürs Buffet oder zum Mitnehmen.

Marie mixt auch Cocktails

Neben der Küche leitet Marie die Cocktailkurse bei as.if.spirits in Köln-Nippes — von Espresso Martini bis Negroni, alles selbst gemixt.
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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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