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Dumplings — vegane asiatische Teigtaschen

Dumplings, WanTan, Maultaschen, Ravioli — es gibt unzählige Namen für Teigtaschen und noch viel mehr Füllungen und Zubereitungsweisen. Ich habe mich am letzten Freitag mit einer Freundin an asiatischen Teigtaschen...

Dumplings — vegane asiatische Teigtaschen
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Dumplings, WanTan, Maultaschen, Ravioli — es gibt unzählige Namen für Teigtaschen und noch viel mehr Füllungen und Zubereitungsweisen. Ich habe mich am letzten Freitag mit einer Freundin an asiatischen Teigtaschen versucht. Die Zubereitung ist dabei sehr leicht, aber — je nachdem wie viel Übung man hat und wie viele Teigtaschen man herstellen möchte — sehr zeitaufwendig. Wir haben uns also einen verregneten Nachmittag zu Nutze gemacht und sind das Projekt zu zweit angegangen.

Zum Rezept springen Dumplings Detail

Der Teig kann schnell zubereitet werden — nur Mehl, Wasser und Salz. Für die Füllung habe ich mich für geräucherten Tofu, Frühlingszwiebeln, Möhren und Pilze entschieden. Gewürzt mit Sojasauce, Sesamöl, Sambal Oelek und Reissirup.

Nach dem Falten bratet ihr die Teigtaschen in etwas Öl an. Wenn sie von unten angebräunt sind, gebt ihr 200ml Wasser in die Pfanne, Deckel drauf, und nach etwa 8 Minuten sind sie durch.

Dazu gab es einen Sojadip, einen Erdnussdip aus Erdnussmus mit Sesamöl und Limette, und einen Sesamdip.

Dumplings — vegane asiatische Teigtaschen

Selbstgemachte vegane Dumplings mit Räuchertofu, Pilzen und Möhren — mit drei verschiedenen Dips.

  • Vorbereitung: 2 Std
  • Kochen: 10 Min
  • Portionen: ca. 40 Stück
  • Schwierigkeit: Mittel (Falten braucht Übung)

Zutaten

  • Für den Teig
  • Für die Füllung

Zubereitung

  1. Mehl, Wasser und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Ruhen lassen.
  2. Tofu auspressen und sehr klein hacken. Möhren reiben, Pilze, Frühlingszwiebeln und Zwiebel fein hacken. Alles in Kokosöl anbraten. Mit Sojasauce, Sesamöl, Sambal Oelek, Limette und Reissirup würzen. Abkühlen lassen.
  3. Tennisballgroße Stücke vom Teig nehmen, zu einer Rolle formen, in 4cm Stücke schneiden, zu Kugeln rollen und dünn ausrollen (handtellergroß).
  4. Einen TL Füllung auf die Mitte setzen, zusammenfalten und den Rand in Falten legen oder als Bündel zusammendrehen.
  5. In etwas Öl von unten anbraten, dann 200ml Wasser dazu, Deckel drauf, 8 Minuten garen.
💡 Tipp: Am besten zu zweit machen — einer rollt aus, der andere faltet. Die Arbeit geht so deutlich schneller und macht mehr Spaß.

Häufige Fragen

Kann ich die Dumplings einfrieren?

Ja — ungekocht auf einem Blech vorfrieren, dann in Beutel umfüllen. Direkt aus dem Gefrierer in die Pfanne, 2 Minuten länger garen.

Welche Dips passen dazu?

Sojadip (helle + dunkle Sojasauce, Sesam, Chili), Erdnussdip (Erdnussmus, Sesamöl, Sojasauce, Limette), oder Sweet-Chili-Sauce.

Marie mixt auch Cocktails

Neben der Küche leitet Marie die Cocktailkurse bei as.if.spirits in Köln-Nippes — von Espresso Martini bis Negroni, alles selbst gemixt.
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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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