Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

backenglutenfreikitchenschwarzes-goldsüßvegan

Veganer Räucherlachs — Karottenlachs

Ich bin ein sehr großer Fischfan. Nicht zuletzt kommt das sicher daher, dass ich in Mecklenburg in der Nähe der Ostsee geboren wurde. Dieser Beitrag soll nun aber für die Vegetarier und Veganer unter euch sein, oder an...

Veganer Räucherlachs — Karottenlachs
Veganer Räucherlachs — Karottenlachs

Mehr zum Thema

Dumplings — vegane asiatische TeigtaschenDumplings — vegane asiatische Teigtaschen Overnight Vollkorn-Walnuss-BrötchenOvernight Vollkorn-Walnuss-Brötchen
Veganer Räucherlachs aus Karotten

Ich bin ein sehr großer Fischfan. Nicht zuletzt kommt das sicher daher, dass ich in Mecklenburg in der Nähe der Ostsee geboren wurde. Dieser Beitrag soll nun aber für die Vegetarier und Veganer unter euch sein, oder an diejenigen, die einfach mal etwas Neues ausprobieren möchten.

Zum Rezept springen

Letztes Wochenende habe ich für ein Yogaretreat in der Belgischen Eifel gekocht. Sonntag morgens gibt es immer ein riesiges veganes Brunchbuffet und dieses Mal auch mit veganem Lachs. Ich habe ihn das erste Mal zubereitet und war etwas unsicher — aber er war wirklich unschlagbar lecker!

Karottenlachs auf Brot

Die Zubereitung ist etwas zeitaufwendig, lohnt sich aber total. Das wichtigste ist, dass man den Karottenlachs für zwei bis drei Tage im Kühlschrank durchziehen lässt.

Die Zutaten besorgt ihr am besten in einem Asiasupermarkt — Noriblätter, Flüssigrauch und Rauchsalz. Wir haben den veganen Räucherlachs auf Brot und Brötchen genossen, mit Frischkäse, Remoulade und Kresse.

Veganer Räucherlachs — Karottenlachs

Die perfekte vegane Alternative zu Räucherlachs — aus Karotten, mit Nori, Flüssigrauch und Rauchsalz. Braucht 2–3 Tage zum Durchziehen.

  • Vorbereitung: 10 Min
  • Dünsten: 40 Min
  • Durchziehen: 2–3 Tage
  • Portionen: 10
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

Zubereitung

  1. Die Karotten gut abwaschen, mit 1 TL Rauchsalz bestreuen und etwa 40 Minuten in einem Topf dünsten, bis sie schön weich sind.
  2. Das Noriblatt in einem Mixer zu Pulver mixen (Algenpulver) und zur Seite stellen.
  3. Die fertigen Karotten herausnehmen und nur so lange abkühlen lassen, bis ihr sie anfassen könnt. Mit einem scharfen Messer spiralförmig um die Möhre herumschneiden, so dass lange Stücke entstehen. Das Innere längs in schmale Streifen schneiden.
  4. Die lauwarmen Möhren in eine flache Dose geben. 1 TL Algenpulver, 3 EL Rapsöl, 2 TL Reisessig und 3 TL Flüssigrauch vorsichtig einarbeiten. 1 TL Algenpulver und 1 TL Rauchsalz darüber streuen.
  5. Für 2–3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.
  6. Vor dem Servieren mit ein paar Spritzern Zitronensaft beträufeln.
💡 Tipp: Am besten auf Brot mit Frischkäse, Remoulade und Kresse servieren. Meerrettich oder Senf-Dill-Sauce passen auch perfekt.

Häufige Fragen

Wie lange muss der Karottenlachs durchziehen?

Mindestens 2 Tage, besser 3. Der Rauch- und Algengeschmack braucht Zeit, um in die Möhren einzuziehen.

Wo bekomme ich Flüssigrauch?

Am besten im Asiasupermarkt. Dort sind auch Noriblätter und Rauchsalz günstiger als im normalen Supermarkt.

Kann ich das auch ohne Thermomix machen?

Ja — ein Topf mit Dampfaufsatz funktioniert genauso. Notfalls die Möhren im Ofen garen.

Marie mixt auch Cocktails

Neben der Küche leitet Marie die Cocktailkurse bei as.if.spirits in Köln-Nippes — von Espresso Martini bis Negroni, alles selbst gemixt.
→ Cocktailkurs buchen

Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

Mehr erfahren

Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

Mehr von Marie

Zurück zum Journal Alle Kitchen-Artikel

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.

Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.

Inhaltsverzeichnis

now live
now live
as.if.radio
full experience in der app