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Zuckerfreies Bananenbrot — vegan

Dies ist schon mein zweites Bananenbrotrezept. Dieses mal eines ohne Zucker, das ich gerne für die Mädels vom Yogaretreat mache, wenn ich für das Essen verantwortlich bin: am Morgen sollen sie nicht mit leerem Magen zur...

Zuckerfreies Bananenbrot — vegan
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Zuckerfreies Bananenbrot

Dies ist schon mein zweites Bananenbrotrezept. Dieses mal eines ohne Zucker, das ich gerne für die Mädels vom Yogaretreat mache, wenn ich für das Essen verantwortlich bin: am Morgen sollen sie nicht mit leerem Magen zur Yogastunde gehen, aber auch nicht zu satt sein, damit sie sich noch bewegen können, so dass ich ihnen Obst und Bananenbrot aufschneide und ein paar Energyballs mache. Das lässt sich alles gut vorbereiten, so dass ich morgens nicht viel früher als alle anderen aufstehen muss.

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Zu Hause mache ich dieses Bananenbrot gerne für mich selber zum Frühstück oder als Snack am Nachmittag, wenn ich zu viele reife Bananen habe oder ich weiß, dass es die nächsten Tage morgens schnell gehen muss. Das Bananenbrot steht dann fertig gebacken im Kühlschrank und ich brauche mir morgens nur schnell ein Stückchen davon abschneiden und es mir einpacken.

Zuckerfreies Bananenbrot Scheibe

Durch die Bananen und die Beeren braucht es keinen extra Zucker und schmeckt trotzdem schön süß. Das Vollkornmehl und die Nüsse sorgen dafür, dass es lange sättigt. Ich habe das Gefühl davon richtig viel Energie für den Tag zu bekommen. Nüsse und Mandeln sind reich an ungesättigten Fettsäuren und ein wichtiger Energielieferant, so dass ich versuche jeden Tag mindestens eine Handvoll davon zu essen.

Das Bananenbrot besteht nur aus wenigen Zutaten und ist ganz fix zubereitet. Die Zutaten sind dazu sehr flexibel. Ich habe heute Johannisbeeren und Cashewkerne verwendet, aber natürlich könnt ihr auch Blaubeeren, Brombeeren, Mandeln, Erdnüsse, Haselnüsse und vieles mehr verwenden. Ich biete euch hier nur das Grundrezept an, so dass ihr euch euer Brot nach eigenem Geschmack zusammenstellen könnt.

Außerdem hält das Brot ein paar Tage, so dass ihr es am Wochenende für die ganze Woche vorbereiten könnt.

Zuckerfreies Bananenbrot — vegan

Fruchtiges, gesundes Bananenbrot ganz ohne Zucker — vegan, mit Vollkornmehl und Beeren. Perfekt fürs Frühstück oder als Snack.

  • Vorbereitung: 5 Min
  • Backen: 25 Min
  • Gesamt: 30 Min
  • Portionen: 10
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

Zubereitung

  1. Als erstes die geschroteten Leinensamen in der Pflanzenmilch einweichen und 3 Minuten quellen lassen.
  2. In dieser Zeit die Beeren waschen und die Nüsse hacken. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  3. Dann die reifen Bananen zermatschen und mit dem Dinkelmehl, Backpulver und den eingeweichten Leinensamen vermengen, bis sich eine teigige Konsistenz bildet. Eventuell noch einen Schuss Pflanzenmilch hinzugeben, wenn der Teig zu fest ist.
  4. Zum Schluss die Nüsse und Beeren unterheben und alles in eine Brotbackform geben.
  5. Nach 25 Minuten eine Stäbchenprobe machen, eventuell muss das Brot noch etwas länger gebacken werden. Vor dem Servieren auskühlen lassen.
💡 Tipp: Je reifer die Bananen, desto süßer das Brot — ganz ohne Zucker. Das Brot hält sich mehrere Tage im Kühlschrank und lässt sich perfekt am Wochenende für die ganze Woche vorbereiten.

Häufige Fragen

Ist das Bananenbrot wirklich süß genug ohne Zucker?

Ja, wenn die Bananen richtig reif sind (mit braunen Punkten). Die Beeren geben zusätzliche natürliche Süße. Falls es euch nicht süß genug ist, könnt ihr einen Löffel Agavendicksaft dazugeben.

Welche Beeren und Nüsse kann ich verwenden?

Marie verwendet Johannisbeeren und Cashews, aber alles geht: Blaubeeren, Brombeeren, Mandeln, Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse — nehmt einfach was ihr habt.

Kann ich das Brot einfrieren?

Ja, in Scheiben geschnitten einfrieren und bei Bedarf einzelne Scheiben auftauen — perfekt für stressige Morgen.

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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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