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Vegane Erdnuss-Bananen-Cookies

Da meine Bar gerade geschlossen ist, komme ich endlich dazu ein paar neue Einträge auf meinem Blog zu veröffentlichen. Ich versuche mich so weit es geht von allen Kontakten — die über meinen Haushalt hinaus gehen — fern...

Vegane Erdnuss-Bananen-Cookies
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Da meine Bar gerade geschlossen ist, komme ich endlich dazu ein paar neue Einträge auf meinem Blog zu veröffentlichen. Ich versuche mich so weit es geht von allen Kontakten — die über meinen Haushalt hinaus gehen — fern zu halten. Da ich aber weiterhin zum Foodsharing gehe und eigentlich auch einige Aufträge gehabt hätte, für die ich schon Ware eingekauft hatte, die nun aber abgesagt wurden, versuche ich mich jetzt in einigen neuen Rezepten. Gestern habe ich zum Beispiel diese Cookies ausprobiert, weil ich noch Bananen zu Hause hatte, die dringend weg mussten.

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Dies ist schon mein viertes Rezept mit Bananen auf diesem Blog, aber ich verwende sie zum Backen auch wirklich gerne, weil man dadurch den Zucker reduzieren kann und sie (besonders bei veganen Rezepten) oft als Eiersatz dienen.

Erdnuss-Bananen-Cookies Nahaufnahme

Für die Cookies habe ich außerdem geröstete und gesalzene Erdnüsse benutzt. Ihr könnt natürlich auch normale Erdnüsse nehmen und sie entweder selber in der Pfanne rösten, oder einfach so verwenden. Dann würde ich aber zum Teig noch eine gute Prise Salz hinzufügen.

Das Rezept ist so leicht, dass man es auch mit Kindern zusammen backen kann und auch hier gilt natürlich wieder: lasst eurer Fantasie freien Lauf und packt in die Cookies, was ihr am liebsten mögt: andere Nüsse, andere Schokolade, getrocknete Beeren und alles was euch einfällt und schmeckt.

Noch ein kleiner Tipp zur Lagerung: ihr könnt die Kekse natürlich in einer Keksdose lagern, dann werden sie aber schnell weich. Ich bevorzuge sie eher knackig und lasse sie daher an der Luft stehen.

Vegane Erdnuss-Bananen-Cookies

Schnelle, vegane Cookies mit Banane, Schokolade und gerösteten Erdnüssen — auch super als Resteverwertung.

  • Vorbereitung: 15 Min
  • Backen: 15 Min
  • Gesamt: 40 Min
  • Portionen: 30 Cookies
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

Zubereitung

  1. Schokolade und Erdnüsse hacken.
  2. Die Bananen mit einer Gabel zerquetschen und mit der Margarine, dem Rohrzucker und der Vanille mit einem Handrührgerät für mindestens 2 Minuten aufschlagen.
  3. Mehl, Backpulver und Sojamehl vermengen und mit einem Löffel unter die Bananenmasse ziehen. Dabei nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
  4. Die Nüsse und die Schokolade kurz unterheben.
  5. Den Ofen auf 180°C vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  6. Die Cookiemasse mit einem Löffel in etwa walnussgroßen Portionen auf die Bleche verteilen und 12–15 Minuten backen. Nach dem Backen kurz abkühlen lassen.
💡 Tipp: Für knackige Cookies an der Luft stehen lassen — in der Keksdose werden sie schnell weich. Übriggebliebene Weihnachtsschokolade lässt sich hier perfekt verwerten.

Häufige Fragen

Kann ich die Cookies auch ohne Sojamehl backen?

Ja, das Sojamehl dient als zusätzliches Bindemittel. Alternativ funktionieren auch geschrotete Leinensamen (1 EL in 2 EL Wasser quellen lassen) oder einfach weglassen — die Banane bindet auch alleine.

Wie lange halten sich die Cookies?

An der Luft bleiben sie 3-4 Tage knackig. In einer Dose werden sie weicher, halten dafür etwas länger. Einfrieren geht auch.

Sind die Cookies auch für Kinder geeignet?

Das Rezept ist so einfach, dass Kinder super mithelfen können. Einfach die Schokolade und Nüsse nach Geschmack variieren.

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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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