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Glutenfreier Pistazien-Mandel-Kuchen mit Limette

Ich habe manchmal richtig Lust auf einen saftigen Kuchen, der schon fast ein bisschen klitschig von innen ist. Dafür eignet sich meiner Meinung nach ein Nusskuchen am besten. Und diesen Kuchen kann man wunderbar mit...

Glutenfreier Pistazien-Mandel-Kuchen mit Limette
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Glutenfreier Pistazien-Mandel-Kuchen mit Limette

Ich habe manchmal richtig Lust auf einen saftigen Kuchen, der schon fast ein bisschen klitschig von innen ist. Dafür eignet sich meiner Meinung nach ein Nusskuchen am besten. Und diesen Kuchen kann man wunderbar mit Limettenschale und Limetten-Zuckerguss verfeinern, so dass er schön schmeckt und gut in den Frühling passt.

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In viele Nusskuchen kommt gar kein oder nur sehr wenig Mehl. Wenn ihr also glutenfreien Kuchen backen möchtet, könnt ihr die geringe Menge Mehl einfach durch ein glutenfreies Mehl, wie zum Beispiel Maismehl oder Buchweizenmehl ersetzen. Mandelmehl und Kokosmehl ist natürlich auch möglich, letzteres schmeckt man aber oft raus, weshalb ich es nur im Notfall benutzen würde.

Pistazien-Kuchen mit Limettenguss

Die Pistazien kaufe ich immer ungeschält und knacke sie dann selber. Das dauert natürlich eine Weile, aber ich mache das gerne vorm Fernseher oder höre nebenbei einen Podcast.

Bei den gemahlenen Mandeln sind die ungeschälten oft günstiger als die geschälten. Erstere bringen einen leicht bitteren Geschmack mit sich, was ich aber nicht störend finde. Optisch wird der Kuchen durch die Pistazien leicht grün, was ich gerade zu Ostern sehr hübsch finde.

Ich backe den Kuchen in einer eckigen Glasform mit den Maßen 20x15cm. Achtet darauf, dass sich die Backzeit erhöht, wenn die Grundfläche kleiner ist, bzw. verkürzt, wenn sie größer ist.

Glutenfreier Pistazien-Mandel-Kuchen mit Limettenguss

Saftiger Nusskuchen mit Pistazie und frischem Limettengeschmack — fast glutenfrei, perfekt zum Brunch oder Kaffee.

  • Vorbereitung: 20 Min
  • Backen: 35 Min
  • Gesamt: ca. 3 Std (inkl. Kühlen)
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

Zubereitung

  1. Die Pistazien knacken und in einem Mixer grob hacken. Kurz schütteln, damit die großen Stücke nach oben kommen und zwei Esslöffel für die Dekoration abnehmen. Den Rest fein mahlen.
  2. Butter in einem Topf unter mittlerer Hitze schmelzen und leicht bräunen (Nussbutter). Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.
  3. Die Limette gut abwaschen, die Schale abreiben und mit Mandeln, Pistazien und 200g Puderzucker in einer großen Schüssel mischen.
  4. Mit einem Handrührgerät mixen und nach und nach die Eier und die flüssige Nussbutter hinzugeben. Zum Schluss das Mehl kurz unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form gießen und 40 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  5. Den Backofen auf 175°C vorheizen und den Kuchen für 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen — der Kuchen darf noch leicht feucht von innen sein, aber nicht flüssig. Im Ofen auskühlen lassen, dann kurz in den Kühlschrank.
  6. Für den Guss die Limette auspressen und nach und nach zu den restlichen 80g Puderzucker geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Über dem Kuchen verteilen und mit den gehackten Pistazien verzieren. Nochmal in den Kühlschrank, bis der Guss fest ist.
💡 Tipp: Die gebräunte Nussbutter gibt dem Kuchen einen besonders aromatischen Geschmack. Nicht überspringen! Der Kuchen darf innen leicht feucht bleiben — das macht ihn so saftig.

Häufige Fragen

Ist der Kuchen wirklich glutenfrei?

Fast — er enthält nur 40g Mehl, das leicht durch glutenfreies Mehl (Mais, Buchweizen, Mandel) ersetzt werden kann. Die Hauptstruktur kommt von Mandeln und Pistazien.

Kann ich auch andere Nüsse verwenden?

Die Kombination aus Pistazie und Mandel mit Limette ist besonders harmonisch. Aber Haselnüsse oder Cashews funktionieren auch, dann vielleicht mit Zitrone statt Limette.

Warum muss der Teig in den Kühlschrank?

40 Minuten kühlen hilft dem Kuchen, seine Form zu halten und gleichmäßiger aufzugehen. Nicht überspringen.

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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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