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Erdnuss-Schoko-Tarte — vegan, glutenfrei, zuckerfrei

Endlich habe ich es geschafft einen neuen Blogeintrag zu schreiben! Heute bekommt ihr das Rezept von meiner Erdnuss-Schoko-Tarte — oder auch Snickerstorte, wie ich sie heimlich nenne. Ich liebe Erdnüsse, Erdnussbutter...

Erdnuss-Schoko-Tarte — vegan, glutenfrei, zuckerfrei
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Erdnuss-Schoko-Tarte

Endlich habe ich es geschafft einen neuen Blogeintrag zu schreiben! Heute bekommt ihr das Rezept von meiner Erdnuss-Schoko-Tarte — oder auch Snickerstorte, wie ich sie heimlich nenne. Ich liebe Erdnüsse, Erdnussbutter und alles was damit zu tun hat. Und das Beste an diesem Lieblingslebensmittel ist, dass es ein veganer Alleskönner ist. Ich mache das Erdnussmus morgens gerne in meinen Haferbrei, esse sie natürlich auf Brot und Brötchen, verkoche sie in Saucen und liebe es, sie einfach nur als einen Snack auf Apfelscheiben zu essen oder aber die gerösteten, gesalzenen Nüsse zu snacken.

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Diesen Kuchen habe ich für ein Treffen mit meiner neuen Ackercrew vorbereitet. Wir haben für den Sommer wieder einen 100qm großen Acker gemietet, der im April von uns übernommen wird. Der Bauer hat dann schon auf einem großen Teil davon verschiedenstes Gemüse eingesät und wir kümmern uns nur noch um die unbepflanzten Beete, das Unkrautjäten, Kartoffelkäfersammeln, Bewässern und Ernten. Das ist zwar sehr viel Arbeit, aber eine schöne Arbeit, die mir im letzten Jahr sehr gut getan hat und auf die ich mich für dieses Jahr wieder sehr freue.

Erdnuss-Schoko-Tarte Nahaufnahme

Aber nun zu diesem Kuchen, der sich praktischerweise ohne backen zubereiten lässt. Man braucht dafür aber einen guten Mixer — wie bei vielen Kuchen, die sich ohne Ofen zubereiten lassen. Ich habe das Glück für diese Rezepte einen Thermomix benutzen zu können, aber ein guter Multizerkleinerer oder Standmixer sollte das gleiche Ergebnis liefern.

Leider hatte ich nur eine recht große Springform mit einem Durchmesser von 26cm, daher ist der Kuchen sehr flach geworden. Wenn man eine kleinere Form nimmt, dann wird er etwas höher und sieht vielleicht noch etwas hübscher aus.

Vor dem Transport habe ich die Erdnuss-Tarte zwei Stunden in den Tiefkühler gestellt, damit sie nicht zerläuft. Sie muss auch wirklich bis zum Verzehr kalt stehen ansonsten hat man eher einen Erdnusspudding auf dem Teller, da sie bei Zimmertemperatur sehr weich wird und sich nicht mehr als Kuchenstück auf den Teller bringen lässt.

Sie war auf jeden Fall super lecker. Ein Muss für alle Erdnussfans. Bei mir gab es sie auch noch am nächsten Tag zum Frühstück in kleine Würfel geschnitten im Porridge, das war auch seeeehr lecker.

Erdnuss-Schoko-Tarte

Vegane, glutenfreie und zuckerfreie No-Bake-Tarte mit Erdnussbutter, Banane und Schokolade — die heimliche Snickerstorte.

  • Vorbereitung: 15 Min
  • Portionen: 10
  • Schwierigkeit: Leicht

Zutaten

  • Für den Boden
  • Für die Füllung
  • Außerdem

Zubereitung

  1. Für den Boden die Datteln in einem Mixer zerkleinern. Alle anderen Zutaten dazu geben und gut mixen bis eine bröselige Masse entsteht.
  2. Den Boden in eine Springform drücken.
  3. Alle Zutaten für die Masse ebenfalls in den Mixer geben und gleichmäßig mixen. Falls euch die Masse nicht süß genug ist, könnt ihr noch etwas Agavendicksaft dazu geben.
  4. Alles auf dem Boden verteilen, glatt streichen und für zwei Stunden in den Gefrierer stellen.
  5. Die Schokolade schmelzen und in eine Spritztüte füllen oder mit einer Gabel über den gefrorenen Kuchen geben. Rasch mit Erdnüssen garnieren und bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.
💡 Tipp: Unbedingt bis zum Servieren kalt stellen — bei Zimmertemperatur wird die Tarte sehr weich. Auch lecker: in kleine Würfel schneiden und ins Porridge geben.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Thermomix?

Nein, ein guter Standmixer oder Multizerkleinerer reicht völlig. Wichtig ist nur, dass die Datteln für den Boden fein genug zerkleinert werden.

Wie lange hält sich die Tarte?

Im Kühlschrank hält sie sich 3-4 Tage abgedeckt. Im Gefrierer sogar mehrere Wochen — einfach portionsweise auftauen lassen.

Kann ich eine andere Nussbutter verwenden?

Ja, Cashewmus oder Mandelmus funktionieren auch. Der typische Snickers-Geschmack kommt aber von der Erdnussbutter.

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Marie

Über Marie

Marie ist bei as.if.records für alles rund um Küche und Cocktails zuständig. Sie kocht und backt seit sie denken kann — möglichst gesund, fleischlos, oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker. Außerdem leitet sie die Cocktailkurse bei as.if.spirits.

Alle Geschichten rund um die Rezepte, Tipps und noch viel mehr findet ihr auf ihrem Blog marydishes.de und auf Instagram @marydishes.

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Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde — fleischlos und oft vegan, aber Hauptsache frisch und lecker!

„Irgendwann möchte ich mal meinen eigenen Blog schreiben." Das dachte ich mir jetzt schon seit so langer Zeit und immer wieder gab es Ausreden: „Ich weiß gar nicht wie das geht." – „Ich hab da keine Zeit für." – „Das interessiert doch niemanden." – „Ich kann keine schönen Fotos machen."

Und jetzt war der Moment gekommen, an dem ich einfach Lust hatte: Lust anderen Menschen von meinem Leben, meiner Art zu kochen und meiner Leidenschaft vom backen zu erzählen. Und ich dachte mir, wenn es halt keiner liest, dann mache ich es halt nur für mich.

Eine Bekannte sagte einmal zu mir, sie esse nur zum Überleben. Ein Satz der mich völlig schockiert hat. Ich liebe — seitdem ich klein bin — den Umgang mit Essen.

Natürlich hat das als kleine Naschkatze mit der Weihnachtsbäckerei begonnen. Aber schon damals konnte ich nicht verstehen, warum wir denn Sachen aus Salzteig formen und sie dann trocknen lassen ohne sie zu essen. Und die schon weiß gewordenen Osterhasen und Weihnachtsmänner im Regal meiner Spielfreundin konnte ich schon gar nicht verstehen. Essen ist doch so etwas Wunderbares!

Liebe geht durch den Magen und das habe ich schon ganz früh erkannt. Zum Beispiel wenn wir zu meiner lieben Oma gefahren sind, bei der alles aus den riesigen selbstbewirtschafteten Gärten kam und die uns regelmäßig mit eingelegten Pfirsichen, Marmelade und Gebäck versorgt hat. Bei jeder Familienfeier wurden die wunderbarsten Kuchen aufgetischt und sehr lange Zeit kannte ich gar keine Backmischungen und keine gekaufte Marmelade, ganz abgesehen von den hoch gelobten Coppenrath&Wiese Torten. Warum denn kaufen? Selbstgemacht schmeckt doch viel besser!

Mit dem Leben auf eigenen Füßen kam dann die nächste Herausforderung: kochen! Das Studentenleben lässt nicht viel Geld fürs Essen gehen und jeden Tag nur fertig Pizza — das konnte ich mir nicht vorstellen!

Über die Jahre habe ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und gekocht, gebacken, gekocht, gebacken und gekocht.

Mit Anfang 20 hab ich meine erste Hochzeitstorte für meinen Bruder und meine Schwägerin gebacken. Sie war optisch vielleicht nicht perfekt aber das tollste Kompliment kam von meiner Tante, die mit dem zweiten Stück Kuchen in der Hand und leuchtenden Augen sagte: „Deine Omi wäre so stolz auf dich!"

Dann hatte mein Freund die Idee einen Plattenladen zu eröffnen. Aber kein normaler Plattenladen sollte es sein, sondern ein Plattenladen-Café — denn was passt besser zu Schallplatten als Kaffee. Und ich dachte direkt begeistert: und was passt besser zu Vinyl und Käffchen als Kuchen und Quiche. Und schon war meine größte Herausforderung geboren: backen und kochen für andere Menschen, die auch noch das Bedürfnis haben sollten meine Kreationen zu kaufen.

2018 kam dann noch der eigene Acker hinzu: eigens angebautes Biogemüse und alles muss verarbeitet oder konserviert werden.

Und immer mit von der Partie ist natürlich meine süße Katze Bierchen, die maunzend um meine Beine schleicht, wenn es lecker in der Küche riecht.

Das ist nun also meine Welt: Kochen und backen — möglichst gesund, aber auch mit der ein oder anderen Sünde, fleischlos und oft auch vegan, aber Hauptsache frisch und mit einer perfekten Resteverwertung!

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